Mit einer Geschwindigkeitskontrollaktion an einem Freitagabend hat die Verkehrspolizei auf die vermehrten Beschwerden aus der B
Mit einer Geschwindigkeitskontrollaktion an einem Freitagabend hat die Verkehrspolizei auf die vermehrten Beschwerden aus der Bürgerschaft über Raserei reagiert. (Foto: Ralf Hirschberger)
Schwäbische Zeitung

Die Polizei, die Stadt und das Landratsamt haben bei einer Überwachungs- und Kontrollaktion in Friedrichshafen kürzlich freitagabends zwischen 20 Uhr und 1.30 Uhr Temposünder kontrolliert.

Es war die zweite Kontrollaktion von Stadt, Landratsamt und Polizei, mit der auf die vermehrten Beschwerden aus der Bürgerschaft über Raser und die so genannte Tuning- und Poserszene reagiert wurde. Die erste Kontrollaktion durch die Polizeidirektion fand bereits Ende Juni statt. Auch wenn die Aktion im Vorfeld nicht angekündigt war, registrierten die Beamten an den unterschiedlichen Messpunkten nur wenige Verstöße.

Überwacht wurden die Bereiche Ailinger Straße, Lindauer Straße auf Höhe Seewiesenstraße, Zeppelinstraße, B 31 auf Höhe des Don-Bosco-Hauses, B 30 auf Höhe Lochbrücke, Lindenholz/Blankenried und Messestraße. Darüber hinaus wurden von einer Videostreife der Polizei verschiedene Standorte mobil überwacht. Auch die Aktivitäten auf dem Parkplatz beim Bodensee-Center und bekannte Treffpunkte der Tuning- und Poserszene wurden in Augenschein genommen.

Die gemeinsame Kontrollaktion begann am Freitag, 27. Juli, um 20 Uhr und endete am Samstag, 28. Juli, um 1.30 Uhr. In den fünfeinhalb Stunden der Kontrolle wurden acht Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von mehr als 21 Stundenkilometern, drei Verstöße wegen unnötigen Lärms und ein Verstoß wegen verbotener Fahrzeugtechnik und Tuning festgestellt. Außerdem wurde ein Fahrzeuglenker beim Telefonieren während des Autofahrens erwischt.

Auch bei der zweiten Kontrollaktion gab es keine besonderen Auffälligkeiten. Insbesondere wurden keine illegalen Straßenrennen festgestellt. Die Polizei, die Stadt und das Landratsamt werden die gemeinsamen Kontrollen jedoch auch künftig fortsetzen.

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