Völlig von Sinnen: Das Dasein als Kopfhörer-Zombie ist nicht leicht

 Drahtlose Ohrstöpsel sind praktisch. Aber unseren Autor bringen sie in die Bredouille.
Drahtlose Ohrstöpsel sind praktisch. Aber unseren Autor bringen sie in die Bredouille. (Foto: Andrea Warnecke/dpa/Archiv)
Redakteur

Ich bin eingeknickt. Wir alle kennen diese Zombies: Menschen, die weiße, kabellose Kopfhörer in den Ohren tragen und geistesabwesend durch die Straßen wandeln. Ich bin jetzt einer von ihnen – zumindest zeitweise. Denn ich habe mir ebenfalls solche Ohrstöpsel zugelegt. In der Hoffnung, dass mir mit etwas Musik auf den Ohren anstrengende Tätigkeiten wie Putzen oder Sport machen etwas leichter fallen.

Beim ersten Ausprobieren im Fitnessstudio trat dieser gewünschte Effekte auch tatsächlich ein. Allerdings begleitet von einer weiteren, etwas unschönen Folgeerscheinung: Weil mein Gehör mit Musikhören beschäftigt war, funktionierten meine anderen Sinne plötzlich deutlich schlechter.

Zunächst fiel mir das gar nicht auf – bis ich mit meinem Kopf beim Einstellen eines Sportgeräts mit voller Wucht gegen eine Stange donnerte. Mein Kopf muss die Entfernung falsch eingeschätzt haben.

Kurze Zeit später passierte mir das gleiche mit meinem Knie. Autsch. Ich fühlte mich wie ein Elefant im Porzellanladen. Ich hoffe, dass ich mich bei den nächsten Sporteinheiten irgendwann daran gewöhne. Nach dem Motto: Augen zu und durch. Wobei ich, bevor mir noch ein weiterer Sinn flöten geht, die Augen vielleicht doch lieber offen halten sollte.

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