Virtuelle Läufer bringen über 23.000 Euro ein

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 500 Euro gehen an die Stiftung Liebenau, vertreten durch Andrea Biberger, Kommunikation und Marketing Stiftung Liebenau, die vi
500 Euro gehen an die Stiftung Liebenau, vertreten durch Andrea Biberger, Kommunikation und Marketing Stiftung Liebenau, die via Videokonferenz von Nina Körner, Leitung Marketing und Vertrieb (rechts), übergeben werden.
Schwäbische Zeitung

„Laufend Gutes tun“ stand schon immer als Motto im Fokus der Sportmarketing Agentur n plus sport GmbH aus Saarbrücken. Mit neun Firmenläufen, zwei Frauenläufen und dem City Biathlon Wiesbaden mussten mit der Corona-Pandemie 2020 viele zusätzliche Hürden genommen, Konzepte umgearbeitet und Arbeitsstunden reduziert werden.

Nichtsdestotrotz hat sich das junge Team aus Sportbegeisterten nicht demotivieren lassen und so konnten alle zwölf Großveranstaltungen teils digital, teils live, umgesetzt werden – selbstverständlich unter angepassten Rahmenbedingungen und mit neuen Konzepten.

Beim ZF-Firmenlauf Friedrichshafen gingen in diesem Jahr knapp 1000 virtuelle Läufer und Läuferinnen an den Start. „In einem normalen Veranstaltungsjahr hätten wir mit bis zu 45000 Teilnehmern bei all unseren Laufveranstaltungen gerechnet, tausende Zuschauer hätten zudem beim City Biathlon in Wiesbaden den Athleten und Olympia-Stars auf der Tribüne und entlang der Strecke zugejubelt. Auf all das mussten wir in diesem Jahr schweren Herzens verzichten“, sagt Ralf Niedermeier, Geschäftsführer der Agentur. „Die aktuelle Situation ist keine leichte. Die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen werden uns noch lange beschäftigen und begleiten. Wir sind jedoch sehr froh, dass wir unsere Veranstaltungen in diesem Jahr doch durchgeführt haben“, fügt Niedermeier optimistisch hinzu.

Seit Beginn der Firmenlauf-Historie bei n plus sport steht auch das Thema „Charity“ im Mittelpunkt der Veranstaltungsorganisation. „Mit unserem Charity-Teil wollen wir seither auch immer einen Teil zurückgeben. So spenden wir an regionale Vereine und deren Jugendarbeit, teilweise an soziale und karitative Einrichtungen. Als Teilnehmer und teilnehmendes Unternehmen tut man damit nicht nur sich und seiner Gesundheit etwas Gutes, indem man sich sportlich betätigt, sondern zeigt auch „Flagge“ für soziale Themen in der Region und überregional“, so Anton Wolf, ebenfalls Geschäftsführer von n plus sport.

In den vergangenen Jahren wurde pro Teilnehmer ein Euro in den Spendentopf gelegt – in diesem Jahr entschied sich das Team von n plus dazu, die Hälfte der Startgebühr, der virtuell durchgeführten Läufe, für den guten Zweck zu spenden. Trotz Corona-Pandemie und Einbrüchen in den Teilnehmerzahlen erreichte die Agentur n plus sport GmbH damit eine Gesamtspendensumme in Höhe von knapp 23 000 Euro. Ein Teil der regionalen Spende ging an das Projekt „Klinik-Clowns“ der Stiftung Liebenau aus Meckenbeuren-Liebenau. Wie so vieles in diesem Jahr, fand auch die Spendenübergabe virtuell statt. Der Spendenscheck wurde feierlich an Andrea Biberger, Abteilung Kommunikation und Marketing, überreicht.

Schon jetzt freut sich die Kinder-und Jugendpsychiatrie der St. Lukas-Klinik der Stiftung Liebenau: Nach dem Motto „Lachen ist die beste Medizin“ wird sie die Spende für so genannte „Clown-Visiten“ nutzen. „Humor fördert sowohl physische als auch psychische Gesundheitsprozesse. Er kann helfen das seelische Gleichgewicht zu stabilisieren, schafft Distanz zu Angst und Leid und letztlich wirkt Humor entspannend. Genau das machen sich professionelle Klinikclowns zu Nutze, wenn sie in Krankenhäusern und Heimen kleine und große Patienten besuchen“, erklärt Andrea Biberger. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit einem Teil der Spendensumme auch dieses regionale Projekt unterstützen dürfen und hoffen, dass die Klinik-Clowns vielen Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern können“, freut sich Nina Körner.

Über alle Firmenlauf-Veranstaltungen von n plus sport hinweg, ging die Spendensumme von über 18 000 Euro an den Charity-Partner der Agentur Plan International Deutschland. Das ist als gemeinnütziges Kinderhilfswerk in mehr als 50 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika aktiv.

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