Viele Segler freuen sich über Rückkehr ins Wasser

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 Bei der dritten Mittwochsregatta des WYC waren 43 Teams am Start. Auf dem Wasser ist es kein Problem, die Abstandsregeln einzuh
Bei der dritten Mittwochsregatta des WYC waren 43 Teams am Start. Auf dem Wasser ist es kein Problem, die Abstandsregeln einzuhalten. (Foto: Lange/WYC)
Schwäbische Zeitung

Eine Tabelle mit den individuellen Startzeiten nach dem Handicapfaktor des Kängurusystems und die Segelanweisungen gibt es unter der Rubrik „Mittwochsregatta“ im Internet unter:

www.wyc-fn.de

Die Mittwochsregatten vor Friedrichshafen ziehen viele Segler an. Seit dem 10. Juni gibt es wieder die wöchentlichen Regatten des Württembergischen Yacht-Clubs (WYC) vor Friedrichshafen. Nach zwei Terminen mit jeweils rund 30 Schiffen waren am vergangenen Mittwoch laut Mitteilung „rekordverdächtige 43 Teams“ dabei. Die Feierabendwettfahrten sind offen für Mitglieder aller Clubs – und nach Wochen der Zwangspause ganz offenbar beliebt bei den Seglern.

Seit dem ersten Termin sind wieder bis zu zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten an Bord zulässig, damit können auch größere Boote mit mehrköpfiger Besatzung mitsegeln. „Alle waren wirklich froh, dass es wieder losging. Viele haben schon mit den Hufen gescharrt“, wird Michael Lange in der Mitteilung des WYC zitiert. Lange koordiniert für den WYC die Mittwochsregatten. „Der Wind im Juni bescherte einen seglerisch tollen Auftakt“, meint Lange.

Bei den bisherigen drei Mittwochsregatten waren jedes Mal andere Boote ganz vorne: Beim ersten Mal der 45 Quadratmeter große Nationale Kreuzer „Schuft“ mit Steuermann Yannick Hafner, dann die J70 „Led Zeppelin“ (beides Regattaschiffe) mit Max Rieger und jüngst die Fahrtenyacht „Adad“ vom Typ Delanta 80, gesteuert von Eduard Batzill. Immer unter den ersten drei Schiffen war der 806er „Strahl“ von Willi Egger.

Vorerst wird jeden Mittwoch ab 18.30 Uhr vor dem WYC-Yachthafen gesegelt. Gestartet wird nach dem Kängurusystem: Das nach der Yardstickzahl langsamste Boot geht zuerst auf den Kurs, das schnellste zuletzt. Der Kurs geht um den Pfahl 39 und das Glockenschlagwerk sowie eine Boje vor der Hafeneinfahrt. Um 20.15 Uhr ist die Wettfahrt beendet, die Rangliste entspricht der Reihenfolge der Boote auf dem Kurs zu diesem Zeitpunkt. Durch das Kängurusystem wird auch ein Massenstart vermieden – der einzige Zeitpunkt, bei dem sich viele Boote normalerweise auf einige Meter annähern. Das Verfahren, das seit Einführung der Mittwochsregatten vor 26 Jahren angewandt wird, unterstützt also auch die Corona-Abstandsregeln.

Die letzte Mittwochsregatta wird am 26. August gesegelt, die Siegerehrung der Jahreswertung ist für den 12. September vorgesehen. „Dieses Jahr nehmen wir durch den verspäteten Start nur vier Läufe in die Schlusswertung“, sagt Lange. Alle Segler, auch von anderen Vereinen, sind eingeladen, an den Mittwochsregatten teilzunehmen. Es geht zwar auch um den Sieg, aber vor allem um den Spaß am Segeln.

Eine Tabelle mit den individuellen Startzeiten nach dem Handicapfaktor des Kängurusystems und die Segelanweisungen gibt es unter der Rubrik „Mittwochsregatta“ im Internet unter:

www.wyc-fn.de

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