Viele Höhen und Tiefen für das WYC-Team in Travemünde

 Carlo Schnetz, Steuermann Conrad Rebholz, Kevin Mehlig und Finn Klein vom Württembergischen Yacht-Club segelten beim dritten Bu
Carlo Schnetz, Steuermann Conrad Rebholz, Kevin Mehlig und Finn Klein vom Württembergischen Yacht-Club segelten beim dritten Bundesliga-Event in Travemünde auf den zwölften Platz. (Foto: J. Osner/Deutsche Segel-Bundesliga)
Schwäbische.de

Conrad Rebholz, Carlo Schnetz, Kevin Mehlig und Finn Klein vom Württembergischen Yacht-Club (WYC) haben am dritten Spieltag der Segel-Bundesliga den zwölften Rang erreicht. Für die Häfler gab es in Travemünde viele Höhen und Tiefen.

Wie in diesen Zeiten üblich musste das Team relativ kurzfristig zusammengestellt werden und reiste daher ohne eingehendes Training in dieser Konstellation nach Norddeutschland. „Wir sind aufs Boot gestiegen, haben in den ersten drei Rennen zusammengefunden. Dann lief’s wie am Schnürchen. Wir waren selber erstaunt“, kommentierte Steuermann Conrad Rebholz den ersten Tag in Travemünde. Nach sieben Wettfahrten – darunter drei erste Plätze – rangierte das WYC-Team am Freitagabend an dritter Stelle.

Umstrittene Jury-Entscheidungen bringen Team aus dem Rhythmus

Voller Euphorie ging das Team den zweiten Tag an, aber da lief es für den WYC wesentlich schlechter. „Insbesondere eine Reihe von umstrittenen Jury-Entscheidungen sorgte ein ums andere Mal für volle Punktzahl. Zunächst war es eine Fehlentscheidung der Jury, die zwar eingeräumt, aber nicht mehr korrigiert werden konnte“, heißt es in der WYC-Mitteilung. „Das Team ließ sich dadurch aus dem Rhythmus bringen, was in engen Situationen mit anderen Booten auch zu Unsicherheiten führte und schließlich den einen oder anderen Strafkringel nach sich zog.“ Erst das letzte Rennen am Samstagabend gelang dann wieder. „Wir sind sauber gestartet, vorne frei gefahren – wie am ersten Tag“, fasste Rebholz das insgesamt 14. Rennen zusammen. Es sollte auch das letzte Rennen sein: Mangels konstantem Wind wurde am Sonntagmittag ohne weitere Wettfahrten der Liga-Event beendet. Sieger des Spieltags wurde souverän das Team des Norddeutschen Regatta Vereins aus Hamburg. In der Tabelle liegt der WYC nun nach drei von sechs Spieltagen an vierter Stelle. Gesamterster ist zurzeit der Segel- und Motorboot Club Überlingen.

„Der erste Tag zeigte, wie viel Potenzial in dieser Mannschaft steckt“, war Teammanager Klaus Diesch von der Performance der Crew beeindruckt. „Coronabedingte Überraschungen zwangen uns zur Flexibilität. Die Trainingseinheiten waren daher etwas knapp.“ Auch unter diesen Rahmenbedingungen war der WYC seiner Linie treu geblieben, immer mit einem Mix aus erfahrenen „Liga-Profis“ und Nachwuchstalenten anzutreten: Für Finn Klein war es das Debüt in der Bundesliga. „Die Performance, die die Jungs gezeigt haben, war weit überdurchschnittlich“, lobte auch WYC-Präsident Oswald Freivogel.

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen

Persönliche Vorschläge für Sie