VfB und Trainer Wucherer gehen getrennte Wege

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Christian Wucherer und die VfB-Fußballer gegen getrennte Wege.
Christian Wucherer und die VfB-Fußballer gegen getrennte Wege. (Foto: gkr)

Christian Wucherer ist nicht mehr Trainer des Fußball-Landesligisten VfB Friedrichshafen. Aufgrund seines Berufes (ZF AG), ist er viel im Ausland unterwegs und unter Woche nicht immer regelmäßig da. Klaus Segelbacher, Alexander Heumann und Abteilungsleiter Dalibor Buspanovic suchen nun nach einer Übergangslösung bis zum Saisonende, denn danach übernimmt Daniel Di Leo.

Die Verantwortlichen des VfB Friedrichshafen bestätigen gegenüber der Schwäbischen Zeitung, dass es nichts mit seiner Arbeit zu hatte. Am Samstag nach dem Spiel gegen Weingarten kam Wucherer nach Aussage von Buspanovic auf ihn zu und meinte, dass er in den kommenden Wochen öfters beruflich verhindert wäre. Nach einer intensiven Aussprache entschlossen sich beide Parteien den Weg frei zu machen für eine Trennung. „Wir wissen nicht wie es weiter geht, suchen fieberhaft nach einer Lösung bis zum Saisonende“, betonte Buspanovic.

Christian Wucherer hatte im Oktober 2016 die Landesligamannschaft übernommen. Damals traten Rolf Weiland und Ralf Bühler zurück. Christian Wucherer bestätigte die Argumente der VfB-Verantwortlichen. „Ich habe einen eigenen Anspruch an mich selbst und wenn ich nicht intensiv mit der Mannschaft arbeiten kann, dann macht es keinen Sinn. Ich denke, die Lösung ist akzeptabel für beide Seiten“, meinte Christian Wucherer auf SZ-Anfrage.

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