Symbolbild.
Symbolbild. (Foto: Thorsten Kern)
Schwäbische Zeitung

Die Volleyballer des VfB Friedrichshafen werden auch in der kommenden Spielzeit in der Champions League spielen. In der vergangenen Saison scheiterten sie bereits in der Vorrunde. Das soll diesmal anders sein: „Wir wollen natürlich so lange wie möglich auf internationaler Bühne auftreten“, sagt VfB-Geschäftsführer Guido Heerstraß. „Wir sind sehr froh darüber, dass wir uns auch für die kommende Saison für die Champions League qualifiziert haben und die Volleyball Bundesliga international vertreten dürfen. Für uns ist der internationale Wettbewerb ein tolles Aushängeschild. Wir sind gespannt auf die Auslosung.“

In der Champions League spielen neben dem VfB Friedrichshafen auch der ewige Friedrichshafener Konkurrent Berlin Recycling Volleys und der Meister bei den Frauen Allianz MTV Stuttgart. „Wir freuen uns auf die Champions League. Die Teilnahme in der vergangenen Saison war für uns ein absolutes Highlight. Es ist wichtig für die Volleyball Bundesliga, dass wir in allen internationalen Wettbewerben dabei sind. So können wir uns in Europa besser präsentieren“, sagt Kim Renkema, Sportdirektorin bei Allianz MTV Stuttgart.

Zehn Startplätze für die europäischen Pokalwettbewerbe – Champions League und CEV-Pokal – stehen der Volleyball Bundesliga in der Saison 2019/20 zu, neun davon werden die deutschen Teams in Anspruch nehmen. Damit ist in der kommenden Spielzeit eine deutsche Mannschaft mehr auf internationalem Parkett vertreten als noch in der abgelaufenen Saison. „Dass die deutschen Teams den internationalen Vergleich suchen, um sich in allen Belangen weiterzuentwickeln, ist für uns das richtige Signal“, sagt VBL-Präsident Michael Evers.

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