Nico Di Leo (vorne) trifft mit dem VfB Friedrichshafen am Samstag auf den FC Mengen.
Nico Di Leo (vorne) trifft mit dem VfB Friedrichshafen am Samstag auf den FC Mengen. (Foto: gkr)

Der VfB Friedrichshafen erwartet am 12. Spieltag der Fußball-Landesliga den FC Mengen im Zeppelin-Stadion (Samstag, 14.30 Uhr). Es ist das erste von zwei aufeinanderfolgenden Spielen der Häfler gegen Aufsteiger.

Das der VfB in der Tabelle weiter oben stehen müsste, darüber ist sich die Fußballszene einig. „Ich sehe das genauso“, sagt Spielertrainer Daniel Di Leo. „Wir müssten fünf, sechs Punkte mehr haben, dann wären wir ganz dick mit dabei“. Das Problem: Es fehlt an Konstanz. Die Häfler haben seit dem sechsten Spieltag Tabellenplatz zwei fest im Visier. Aktuell trennt der VfB vier Punkte vom FV Biberach, so richtig nach vorne geht es nicht. „Das zieht sich seit Wochen bei uns hin“, sagt Di Leo. „Wir gewinnen in Weiler, schlagen Berg, verlieren aber gegen Ravensburg II, in Kehlen und in Biberach, dazu noch das Remis gegen Straßberg. Wenn unser Spiel nicht aufgeht, stehen eben diese Ergebnisse zu Buche“.

Jeder individuelle Fehler, „auch wenn du die bessere Mannschaft bist“, sagt Di Leo, werde in der Landesliga mit einem Tor bestraft. „Wir wollen in dieser Saison dominant auftreten. Es fehlt allerdings die Erfahrung und die Abgeklärtheit, wie sie der TSV Berg an den Tag legt. „Aber soweit sind wir noch nicht“, meint Daniel Di Leo. Gegen den Neuling FC Mengen müsse man Geduldigkeit sein. „Und trotzdem: Von der Tabellensituation müssen wir diese Partie klar gewinnen“. In den letzten vier Spielen des Jahres geht es gegen Mannschaften die alle hinter dem VfB in der Tabelle zu finden sind, „und da wollen wir noch soviel wie möglich Punkte holen“, sagt Di Leo.

Konstanz ist auch nicht die Sache von Aufsteiger FC Mengen. Zwei Heimsiege, zwei Auswärtssiege, zwei Unentschieden, fünf Niederlagen: Der FC ist aktuell schwer einzuordnen. „Bei uns ist eigentlich egal, ob wir daheim oder auswärts spielen“, sagt Miroslav Topalusic, „wir haben dafür kein System“. Laut FC-Coach will der FC Mengen die Partie beim VfB gewohnt aggressiv angehen: „Wir wollen auch da etwas Zählbares mitnehmen.“

Gegen Biberach „Lehrgeld bezahlt“

Mengen unterlag im vorherigen Heimspiel dem FV Biberach mit 1:2 – „wo wir die klar bessere Mannschaft waren. Am Ende haben wir mal wieder Lehrgeld bezahlt“, so Topalusic. „Wir machen die Tore nicht, während Biberach zweimal vor unser Tor kommt“. Auch Mengen könnte laut Topalusic mehr Punkte auf dem Konto haben. „Die Breite des Kaders gibt das allerdings im Moment nicht mehr her.“ Man könne nicht Spieler, die ausfallen, eins zu eins ersetzen. „Außerdem muss jeder Spieler sein Maximum abrufen, ansonsten funktioniert das bei uns nicht.“ Das müsse man so annehmen. „Meine Mannschaft hat das Potenzial in der Landesliga mitzuspielen, das wollen wir auch beim VfB zeigen“, sagt ein selbstbewusster Miroslav Topalusic, der jedoch auch eingesteht: „Die Aufgabe beim VfB wird deutlich schwerer als die zuletzt gegen den FV Biberach.“

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