VfB Friedrichshafen verliert und bangt um Steuerwald

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Für die Volleyballer des VfB Friedrichshafen kommt es vor dem Champions-League-Spiel gegen das russische Spitzenteam Zenit Sankt Petersburg (Mittwoch, 20 Uhr/Eurosport) knüppeldick: Bei der 2:3-Niederlage in der Bundesliga beim Spitzenspiel gegen Lüneburg (22:25, 25:19, 27:29, 25:22, 13:15) verletzte sich am Samstagabend im ersten Satz Libero und Kapitän Markus Steuerwald so schwer an der Schulter, dass er nicht mehr weiterspielen konnte. Wie schwer die Verletzung ist, kann erst am Montag gesagt werden, wenn die Schwellung abgeklungen ist.

Sollte auch Steuerwald ausfallen, stünde VfB-Cheftrainer Vital Heynen vor einer Herkulesaufgabe; beim VfB plagen sich seit Wochen fünf bis sechs Spieler mit Verletzungen und Blessuren herum. In der Bundesliga steht der VfB nach der nunmehr dritten Niederlage im Tiebreak – der allerersten gegen Lüneburg – im elften Saisonspiel nur noch auf Platz drei. In der Champions League haben die Häfler bisher ein Spiel gewonnen, eines verloren. Sankt Petersburg gewann beide Spiele im Tiebreak.

Für die Häfler gibt es in Sankt Petersburg ein Wiedersehen mit zwei ehemaligen Spielern: Georg Grozer und Lukas Divis. Divis gewann 2007 mit dem VfB und 2013 mit Novosibirsk die Champions League. Der deutsche Nationalspieler Grozer, derzeit wohl der beste deutsche Volleyballer, stand mit Belgorod 2014 ganz oben.

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