VfB Friedrichshafen spielt wieder Champions League

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 Der VfB Friedrichshafen (Martti Juhkami) startet auch in der kommenden Saison in der Volleyball-Champions-League.
Der VfB Friedrichshafen (Martti Juhkami) startet auch in der kommenden Saison in der Volleyball-Champions-League. (Foto: Günter Kram/VfB Friedrichshafen)
Schwäbische Zeitung

Im Supercup wird der VfB Friedrichshafen dagegen nicht antreten. Dort stehen sich die Berlin Recycling Volleys und die United Volleys Frankfurt gegenüber. Ort und Zeit des Supercups sind noch nicht bekannt.

Der VfB Friedrichshafen wird auch in der Saison 2020/21 Teil der Champions League Volley sein. Das gab die Volleyball-Bundesliga (VBL) am Freitag bekannt. Die Friedrichshafener bestreiten damit ihre 23. Saison in Europas Königsklasse und haben seit ihrem ersten Auftritt in Europas Oberhaus als einziges Team durchgängig in der Champions League gespielt. Neben dem VfB dürfen die Berlin Recycling Volleys in der Champions League ran. Die United Volleys Frankfurt sind dagegen nicht nominiert worden – was die Hessen nicht sonderlich erfreut hat.

Dass lange Zeit nicht klar war, wen die Liga in Richtung Europa entsenden würde, lag vor allem am coronabedingten Abbruch der Saison 2019/20. Im regulären Betrieb wären beide Ligafinalisten als Champions-League-Teilnehmer gesetzt gewesen. Da es keine Play-offs gab und auch die Rückrunde nicht abgeschlossen war, musste sich die VBL ein nachvollziehbares Ranking erarbeiten. Es standen laut Mitteilung des VfB mehrere Modelle zur Diskussion. Einerseits wurde eine Quotientenregelung auf Basis der abgebrochenen Saison in Betracht gezogen, andererseits eine gewichtete Durchschnittswertung der drei letzten Bundesligasaisons, zum Dritten wären die Europacup-Ergebnisse der Jahre 2016 bis 2020 als Grundlage herangezogen worden. „Der VBL-Vorstand hat sich nach intensiver Diskussion mehrheitlich dafür ausgesprochen, das Modell zwei für die Vergabe der Europapokal-Startplätze anzuwenden“, sagt VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung. Und da lagen eben Berlin und Friedrichshafen vorne.

„Das ist eine gute Nachricht – für die Stadt, für unsere Spieler, für unsere Partner und auch für den ganzen Verein“, sagt VfB-Geschäftsführer Thilo Späth-Westerholt. „Die Champions League ist für uns ein wichtiger Faktor und wir sind froh, das wir auch in der kommenden Saison dabei sein werden.“ Friedrichshafen und Berlin sind für die vierte Runde der Königsklasse – die Gruppenphase – qualifiziert. Diese besteht aus fünf Pools mit jeweils vier Mannschaften. Der Gruppenerste und die drei besten Zweiten kommen ins Viertelfinale. Die Auslosung der Gruppen ist Mitte August.

In Frankfurt rief die Nichtnominierung Kritik hervor. Geschäftsführer Jörg Krick kündigte an, dass die Hessen, beim Saisonabbruch Zweiter, den alternativen Startplatz im drittklassigen Challenge Cup nicht besetzen werden.

Im Supercup wird der VfB Friedrichshafen dagegen nicht antreten. Dort stehen sich die Berlin Recycling Volleys und die United Volleys Frankfurt gegenüber. Ort und Zeit des Supercups sind noch nicht bekannt.

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