Verunglückter Bali-Urlauber ist zurück in seiner Heimat

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Als noch alles in Ordnung war: ein Schnappschuss aus dem Urlaub von Marcus Samsa vor dem Unfall. (Foto: Privat)
crossmediale Volontärin

Mit einem Ambulanzflug nach Zürich und einem anschließenden Transport nach Konstanz ist der schwer verletzte Meersburger Marcus Samsa am Freitag nach Deutschland zurückgekehrt. Von Konstanz aus wurde er am Mittwoch mit dem Hubschrauber nach Tübingen gebracht. Das sagte sein Freund, der Meersburger Philipp Gassenbauer, im Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung.

Der 39-Jährige Samsa hatte sich zwei Wochen zuvor bei einem Badeunfall auf der indonesischen Insel Bali schwer verletzt. "Jetzt geht es ihm schon besser", sagte Gassenbauer, der Samsa am Montag in Konstanz besucht hat. Demnach funktioniere die Lunge des Verunglückten langsam wieder. Auch seine Arme könne er schon wieder heben. "Doch ob er die Füße je wieder bewegen können wird, das ist noch offen", so Gassenbauer weiter.

Unfall beim Baden

Verletzt hatte sich Marcus Samsa am Tag vor der geplanten Heimreise aus Bali. Er wollte noch einmal im Meer baden. Offenbar sprang er in eine Welle, doch das Wasser zog sich genau in diesem Moment zurück. Er schlug mit dem Kopf am Grund auf und brach sich mehrere Halswirbel. Ein Freund sah ihn bäuchlings im Meer treiben und zog ihn heraus. Er musste am Strand 15 Minuten lang reanimiert werden, bevor er ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Eine Operation war zwar lebensnotwendig, musste aber mehrere Tage verschoben werden, weil er wegen einer Vorerkrankung blutverdünnende Medikamente nehmen musste. Später kam noch eine Lungenentzündung hinzu, weil er so viel Meerwasser eingeatmet hatte.

Bei einer Spendenaktion wurden bereits über 100.000 Euro für Transport- und Behandlungskosten gesammelt. 

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