Verkehrslage am Bodensee: Alle Optionen beleuchten

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Jens Lindenmüller
Jens Lindenmüller (Foto: sz)

Straßensperrungen und Umleitungen am Bodensee zu planen und zu koordinieren, ist zweifellos keine einfache Aufgabe. Straßen, die viel Verkehr aufnehmen können, gibt es nicht, dazu setzt der Bodensee eine natürliche Grenze.

Zu berücksichtigen sind bei der Terminierung von Baustellen ferner nicht nur die Jahreszeiten, sondern auch Messe- und Urlaubszeiten. Die Verantwortlichen werden nicht müde, das alles immer wieder zu wiederholen – und sie haben auch immer eine Erklärung parat, wenn es irgendwo hakt oder mehrere Maßnahmen sich zeitlich überschneiden und das Chaos verschärfen.

Chaos in Grenzen halten

Diese Erklärungen nachzuvollziehen, fällt aber nicht immer leicht. Geht’s wirklich nicht anders oder ginge es vielleicht doch – bei entsprechender Planung und mit genügend Finanzmitteln? Die massive Kritik der genervten Autofahrer sollte den Verantwortlichen zumindest Ansporn sein, bei künftigen Planungen wirklich alle Optionen zu beleuchten, die dazu beitragen können, das Chaos in Grenzen zu halten. Der Eindruck, dass das ohnehin schon getan wird, hat sich in der Vergangenheit nicht immer aufgedrängt.

j.lindenmueller@schwaebische.de

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