Demonstration gegen die Rüstungsindustrie.
Demonstration gegen die Rüstungsindustrie. (Foto: jupa)

Am Sonntag um 9 Uhr machte der Verein „Keine Waffen vom Bodensee“ aus Lindau im Zuge eines Aktionstags Halt in Friedrichshafen. Ein alter englischer Doppedleckerbus, als Skelett und Soldat verkleidete Aktivisten sowie rund 30 Interessierte brachten das Thema „Eine kriegerische Idylle - Rüstungsbetriebe um den Bodensee“ an den Buchhornplatz.

Die Protestfahrt entlang der B 31 von Lindau bis nach Konstanz soll darauf aufmerksam machen, dass in etwa 20 bis 25 Betrieben der Region rund 7000 Menschen bei der Entwicklung von Waffen und Rüstungsgütern der halben Welt beteiligt sind. Laute Musik und große Plakate aber auch fünf Schweigeminuten für die zahlreichen Opfer von Krieg und Waffengewalt sollen wachrütteln und zeigen wo genau in der Region die „hässliche Seite unseres liebenswerten Lebensraums“ ist, heißt es in einem Flyer zur Veranstaltung. Nach einer halben Stunde zog die Kolonne Richtung Konstanz weiter.

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