Auch ihre fünf Treffer haben am Ende nicht für einen Punktgewinn der TSG Ailingen gereicht: Lea Jäger (am Ball).
Auch ihre fünf Treffer haben am Ende nicht für einen Punktgewinn der TSG Ailingen gereicht: Lea Jäger (am Ball). (Foto: Alexander Hoth)

Während die Bezirksliga-Handballerinnen der TSG Ailingen die große Überraschung fast geschafft haben, gab es für die HSG-Damen und die Zweite der Häfler Handballer in Österreich nichts zu holen. Die Erste der HSG FF kam zu einem Unentschieden.

Bezirksliga Damen: TSG Ailingen – HSG Langenau-Elchingen 17:18 (6:6): Es hat wirklich nicht viel gefehlt für die Mannschaft von TSG-Coach Jürgen Frank im Heimspiel gegen die „Übermannschaft“ aus Langenau-Elchingen. Hätte, ja hätte die TSG so manches Anspiel an den Kreis auf Tatjana Schönefeldt schlichtweg verhindern oder im Rückzugsverhalten den nötigen Tick schneller auf den Beinen sein können. 14 der 18 Gästetreffer machte besagte Spielerin, die auch von der Siebenmeterlinie (4/5 verwandelt) nur einmal Nerven zeigte. Auf den Außenpositionen entwickelten die Gastgeberinnen unter dem Strich zu wenig Torgefahr. Das Fehlen von Svenja Kebach konnte Ailingen dann doch nicht kompensieren, während der Tabellenführer aus Langenau-Elchingen weiterhin ungeschlagen bleibt und sich vom mitgereisten Anhang feiern ließ. „Es freut mich, dass wir auf Augenhöhe unterwegs waren. In den entscheidenden Situationen waren wir jedoch nicht reaktionsschnell genug und haben zu wenig aus unseren Tormöglichkeiten gemacht“, sagte Frank.

TSG: Nicole Kramer, Bourdais (Tor); Jäger (5), Divy (4), Höhn (2/1), Katharina Kramer (2), Mitsching (1), Meschenmoser (1), Künstler (1), Haake (1), Cora Katzenmaier.

Bezirksliga Herren: HSG Friedrichshafen-Fischbach I – TSG Ehingen/Donau 22:22 (10:8): Ein Spiel mit Höhen und Tiefen haben die Herren I der Häfler Spielgemeinschaft in der Bezirksliga gegen die TSG aus Ehingen erlebt. Nachdem die Gastgeber mit 0:2 in Rückstand lagen, wendeten sie das Blatt zum 8:4-Zwischenstand (18.) und nahmen einen 10:8-Vorsprung mit in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel schlichen sich bei der HSG FF abermals technische Fehler ein, die zu Ballverlusten führten und in Gegenstoßtoren mündeten. Folgerichtig zogen die Gäste von der Donau auf 22:17 (57.) davon und sahen wie der sichere Sieger aus. Bis, ja bis die Mannschaft von HSG-Cheftrainer Rolf Nothelfer alle Kräfte mobilisierte und sich 31 Sekunden vor der Schlusssirene mit dem Ausgleich zum 22:22-Endstand belohnte. „Ich denke, dass uns die Zuschauer schon abgeschrieben hatten“, so Nothelfer. „Fünf Tore in dreieinhalb Minuten waren echt eine Glanzleistung.“ Der Schlüssel zum HSG-Teilerfolg war eine erfolgreich umgesetzte Manndeckung gewesen.

HSG FF I: Göser, Pietsch (Tor); Kotnik (6), Schmidt (6, 4/6), Turnadzic (4), Westerholt (2), Nothelfer (2), Seliger (1), Schöberl (1), Dohrn, Keller, Niclas Lunkwitz, Witzemann, Hörmann.

Bezirksliga Damen: HC Hohenems – HSG Friedrichshafen-Fischbach 38:22 (22:11): „Es war ein rabenschwarzer Tag für uns – oder besser gesagt: einer zum Vergessen“, bilanzierte HSG-Coach Damir Turnadzic. „Wir haben es dem Gegner viel zu einfach gemacht.“ Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff erreichten die HSG-Damen nicht ihr eigentliches Leistungsvermögen. In der Offensive blieb, bis auf die ersten 15 Minuten, vieles Stückwerk. Bereits zur Pause war der an diesem Tag recht einseitige Vergleich entschieden gewesen. Und das auch, weil die Gäste im Nachbarland Schwächen von der Siebenmeterlinie zeigten.

HSG FF: Amann, Hackenberg (Tor); Feßler (8, 4/7), Nothelfer (5), Winghardt (3, 1/2), Pfeffer (2), Haid (2), Henrichs (1), Diemer (1, 1/2), Schermer, Seliger, Isabel Heina, Kordes.

Kreisliga A Herren: HC Lustenau II – HSG Friedrichshafen-Fischbach II 37:24 (20:11): Nichts zu bestellen hat auch die Bezirksliga-Reserve der HSG FF bei der zweiten Mannschaft aus Lustenau in der Kreisliga gehabt. Dabei war Friedrichshafen-Fischbach II zunächst auf Augenhöhe unterwegs, geriet jedoch mit zunehmender Spieldauer immer deutlicher ins Hintertreffen. Auch in diesem länderübergreifenden Vergleich fiel die Vorentscheidung nach den ersten 30 Minuten, weil die Hausherren weniger Fehler machten und mehr Durchschlagskraft hatten.

HSG FF II: Jakob (Tor), Städele (8/4), Hörmann (6), Magino (4), Lepara (2, 0/1), Gräfe (1), Rodi (1), Fiesel (1), Blank (1), Wenners.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen