Muss mit der TSG Ailingen, trotz sieben erzielter Tore, aus Vöhringen ohne Punkte abreisen: Svenja Kebach (am Ball).
Muss mit der TSG Ailingen, trotz sieben erzielter Tore, aus Vöhringen ohne Punkte abreisen: Svenja Kebach (am Ball). (Foto: Alexander Hoth)

Ohne Zählbares sind die Herren I der HSG Friedrichshafen-Fischbach sowie die Handballerinnen der TSG Ailingen am vergangenen Wochenende in der Handball-Bezirksliga geblieben. Während die Häfler Spielgemeinschaft in Lustenau verlor, zog die TSG in Vöhringen den Kürzeren.

Bezirksliga Herren: HC Lustenau – HSG Friedrichshafen-Fischbach I 33:28 (20:10): Auch aufgrund einer völlig verkorksten Anfangsphase haben die Häfler Handballer in der Bezirksliga beide Zähler im Nachbarland gelassen. 0:7 lag die HSG FF in Lustenau in der neunten Minute hinten – und sollte sich davon zum 10:20-Halbzeitstand aus Häfler Sicht auch nicht mehr erholen. „Wir waren von Anfang an viel zu passiv und nicht aggressiv genug in der Abwehr“, analysierte HSG-Trainer Rolf Nothelfer hinterher und fügte hinzu: „Man hat gemerkt, dass wir im Defensivverbund so noch nie zusammengespielt hatten.“ Nach dem Seitenwechsel war das Team Friedrichshafen-Fischbach, trotz des verletzungsbedingten Ausscheidens von Markus Schöberl, konzentrierter bei der Sache und verkürzte in den Minuten 36 bis 43 von 12:22 auf 18:22 – doch die Hausherren ließen sich die Butter nicht mehr Brot nehmen. Und das auch, weil die Gäste in der Schlussphase müde wirkten und im Abschluss Schwächen offenbarten.

HSG: Pietsch, Göser (Tor); Turnadzic (10), Baumann (5), Schmidt (4/1), Krost (4, 3/5), Seliger (2), Kotnik (2), Nothelfer (1), Keller, Röhner, Schöberl, Hörmann.

Bezirksliga Damen: SC Vöhringen – TSG Ailingen 25:22 (11:12): Eine vermeidbare Niederlage haben die Bezirksliga-Handballerinnen aus Ailingen im Vöhringer Sportpark hinnehmen müssen. Vermeidbar deshalb, weil die Mannschaft von Trainer Jürgen Frank ihre Sache zu Beginn der Partie recht ordentlich machte. 7:4 (18.) und 10:7 (22.) führten die Gäste vom Bodensee bereits, um zur Pause gerade einmal mit einem knappen 12:11-Vorsprung in die Kabine zu gehen. Dies war dem Umstand geschuldet, dass sich die TSG technische Fehler leistete und zu wenig aus den eigenen Möglichkeiten machte. Nach dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt: Nachdem Vöhringen in Minute 44 mit 19:14 führte, gewannen die Gastgeberinnen unter dem Strich mit 25:22. „Wir haben bis zum Ende gekämpft und die Köpfe nie hängenlassen“, sagte TSG-Coach Frank. „Leider wurden einige Situationen vom Schiri gegen uns bewertet, was wir uns nicht so recht erklären konnten.“

TSG: Nicole Kramer, Kolb, Bourdais (Tor); Kebach (7), Höhn (6, 2/3), Jäger (2), Divy (2, 2/3), Katharina Kramer (2), Haake (2), Meschenmoser (1/1), Katzenmaier, Mitsching, Künstler.

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