TSG-Handballer lassen HC Lustenau II keine Chance

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 Kaum zu bremsen: Die TSG Ailingen I (graue Trikots) spielt mit dem HC Lustenau II phasenweise Katz und Maus.
Kaum zu bremsen: Die TSG Ailingen I (graue Trikots) spielt mit dem HC Lustenau II phasenweise Katz und Maus. (Foto: tms)

TSG: Holzner (Tor); Kuttler (6), Back (4/1), Bucher (4), Hinderhofer (4/1), Eisenbraun (3), Olpp (3), Martin (3), Freise (1), Huber (1), Hengge, Bauer.

Die Kreisliga-Handballer der TSG Ailingen haben gegen den HC Lustenau II mit einer bärenstarken Leistung aufgewartet. Bei dem, auch in dieser Höhe verdienten 29:15-Erfolg glückte der Mannschaft von TSG-Coach Peter Rossi phasenweise alles. Zur Halbzeit hatte man gerade einmal fünf Tore kassiert.

Von Beginn an war die Entschlossenheit im Lager der TSG nicht zu übersehen. Das 19:30-Debakel beim HC Hard II am vergangenen Sonntag hatte Spuren beim Tabellenzweiten hinterlassen. Der trat gegen die Reserve aus Lustenau folgerichtig wesentlich konzentrierter auf und drückte, auch aufgrund einer ganz anderen Kaderstärke, sofort aufs Tempo. Während die Defensivarbeit um Keeper Tobias Holzner hervorragend klappte, erzielte man auch im Angriff die gewünschte Durchschlagskraft.

Nach fünf Minuten lagen die Gäste aus Vorarlberg mit 0:3 hinten und fanden auch im weiteren Spielverlauf kein wirksames Mittel gegen die hochmotivierten Hausherren. Und das auch, weil Lustenau II ohne Harz und den einen oder anderen Leistungsträger erschreckend fahrig aufgetreten war. Nach 15 Minuten lag die TSG mit 7:1 vorne und hatte am gegnerischen Kreis in schönster Regelmäßigkeit viel zu viel Platz. Auch im Gegenstoßspiel wussten die Gastgeber zu überzeugen, die Abwehr und Tobias Holzner war mitunter nicht zu überwinden. Daher lagen Manuel Kuttler und Co. bereits nach der ersten Halbzeit mit 12:5 vorne und machten nach der Pause da weiter, wo sie mit der Sirene am Ende von Durchgang eins aufgehört hatten.

Beste Chancen ausgelassen

Nach wie vor machte es die Zweite aus Lustenau dem Kontrahenten viel zu einfach – ein wirkliches Aufbäumen fand nicht statt. Nach zwei Dritteln der einseitigen Begegnung führten die TSG-Handballer mit 20:7 und lagen zehn Minuten vor dem Abpfiff mit 25:11 vorne. Dass die Gastgeber, trotz klaren Vorsprungs, immer wieder beste Chancen ausließen, sollte nicht unerwähnt bleiben, weil das Ergebnis dann womöglich noch deutlicher ausgefallen wäre.

Im Gefühl des sicheren Sieges und aufgrund der fehlenden Gegenwehr machte es sich Ailingen phasenweise zu einfach und warf nicht platziert genug. Dennoch fielen weitere Treffer für die Erste der TSG, die am Ende mit 29:15 gewann und durch den Kantersieg mit breiter Brust ins Häfler Stadtderby nächsten Samstag gehen dürfte. „Nach der Niederlage in Hard war dieser Sieg Balsam für die Seele meiner Spieler. Dennoch dürfen wir den Erfolg nicht zu hoch hängen, weil der Gegner aus meiner Sicht recht schwach war, sagte TSG-Trainer Rossi hinterher. „Bis auf das Angriffsspiel, das mitunter noch zu häufig aus reinen Einzelaktionen bestand, bin ich rundum zufrieden.“

TSG: Holzner (Tor); Kuttler (6), Back (4/1), Bucher (4), Hinderhofer (4/1), Eisenbraun (3), Olpp (3), Martin (3), Freise (1), Huber (1), Hengge, Bauer.

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