Trek-Vaude trumpft beim Weltcup in den USA auf

Trek-Vaude trumpft beim Weltcup in den USA auf
Trek-Vaude trumpft beim Weltcup in den USA auf (Foto: Trek Vaude/Kohlhausen)
Schwäbische.de

Wieder einmal hat das Mountainbike-Team Trek -Vaude vom Bodensee international für Aufsehen gesorgt. Beim Weltcup waren die Ergebnisse so gut, dass Trek Vaude am Ende erfolgreichstes U23-Team wurde.

„Was für eine Woche! Es ist natürlich ein riesiger Aufwand, zu einem Weltcup in die USA zu reisen, aber es war jede Minute wert! Wieder konnten wir zeigen, dass die Erfolge vom vergangenen Jahr keine Eintagsfliege waren. Wir haben Top-Talente im Team und im kommenden Jahr werden wir uns noch internationaler aufstellen. Es macht mir riesig Spaß, mit den jungen Sportlern zu arbeiten“, sagte Teamchef Bernd Reutemann nach der erfolgreichen Zeit in Snowshoe.

Bei den U23-Damen stand Luisa Daubermann mit dem zweiten Platz erstmals bei einem Weltcup auf dem Podium. Auf Platz fünf folgte Tamara Wiedmann mit persönlicher Bestleistung und komplettierte das Top-Ergebnis beim ersten Rennen des Tages. „Es war ein sehr gutes Rennen. Ich hatte einen guten Start und versuchte das Tempo hoch zu halten. Ab der dritten Runde war es ein harter Zweikampf um den Sieg zwischen Noelle Bürli aus der Schweiz und mir. In der vorletzten Abfahrt habe ich leider einen kleinen Fehler gemacht. Dadurch entstand eine Lücke, welche ich nicht mehr schießen konnte. Ich bin happy mit dem zweiten Platz und meinem ersten Weltcup-Podium“, freute sich Daubermann. „Ich habe es riskiert, bin als erste weggefahren und war dann in der Führungsgruppe! Ich konnte auf dem dritten Platz für drei Runden fahren, was ein mega Gefühl war! Leider stürzte ich dann und verlor meinen Rhythmus, dadurch fiel ich zwei Plätze zurück. Trotzdem ist das mein bestes Weltcup-Ergebnis, worauf ich mega stolz sein kann!“, sagte Wiedmann.

Bei den U23-Männern war der amtierende Weltmeister Martin Vidaurre aus Chile der große Favorit. Bereits beim Start machte der frisch gebackene US-Meister Björn Riley, der seit diesem Jahr in den Farben von Trek-Vaude fährt, auf sich aufmerksam. Er platzierte sich in der Spitzengruppe und mit dem zweiten Platz war es auch für ihn eine Podium-Premiere. Mario Bair kam als Neunter ins Ziel und Nils Aebersold folgte auf der elfter Position.

Antonia Daubermann war auf der Langstrecke unterwegs und landete beim M3 im Montafon mit Platz drei ebenfalls auf dem Podium.

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