Torture-Ship legt wieder in Friedrichshafen ab – diese Corona-Regeln gelten an Bord

 Unter Deck und in den Innenräumen muss Maske getragen werden – eine medizinische, versteht sich.
Unter Deck und in den Innenräumen muss Maske getragen werden – eine medizinische, versteht sich. (Foto: Archiv: Felix Kästle)
Redakteur
Schwäbische Zeitung

Das Torture-Ship wird am 4. September in Friedrichshafen auslaufen. Latex und Fetisch-Freunde werden dazu an den beiden Anlegestellen von Konstanz und Friedrichshafen erwartet, 325 Gäste haben Tickets für die Veranstaltung gekauft, freie Tickets gibt es keine mehr.

Und an Bord kommt nur, wer geimpft, genesen oder negativ getestet ist. Veranstalter Thomas Siegmund sagt, dass das weniger als die Hälfte der sonstigen Passagiere seien, man aber strikt die Corona-Regeln einhalten werde.

Maskenpflicht an Bord

Und die besagen, dass an Deck außer im Freien auch Masken zu tragen sind. Die Resonanz auf die Entscheidung, das Torture-Ship wieder fahren zu lassen, war groß.

Die Sonne brennt auf schwarzes Leder: Das SM-Schiff hat in Friedrichshafen abgelegt. Bei der Parade im Hafen haben sich hunderte Schaulustige versammelt. (Archivvideo 2019)

Diesmal fährt die MS Baden, etwas kleiner als die bisher als Torture-Ship dienende MS München. „Dieses Schiff hat einen besonderen Flair, hat aber auch drei Etagen und ist ebenfalls wie geschaffen für unser Event“; sagt der Veranstalter.

Zeitplan des Abends

Das Boarding beginnt um 18 Uhr und das Schiff legt um 18.45 Uhr ab. In Konstanz kommt es um 19.50 Uhr an und wird von dort um 20.30 Uhr weiterfahren. Insgesamt sind 325 Tickets verkauft worden, Platz auf der MS Baden wäre für 650 Menschen.

Zwei Stunden TV-Bericht

In phantasievollen und ausgefallenen Kostümen kommen die Gäste auf dem Torture-Ship zusammen, um bis spät in die Nacht gemeinsam Party zu machen. Das Torture Ship besuchen jedes Jahr zahlreiche Fans aus der Fetisch-Szene.

Im kommenden Jahr feiert das Torture-Ship am Bodensee 25-jähriges Bestehen. „Damals hat das Fernsehen zwei Stunden über uns im Rahmen einer Serie über Fetischkultur gesendet“, erinnert sich Thomas Siegmund .

Meist gelesen in der Umgebung

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen