Theaterfreunde St. Columban präsentieren „Finger weg von Erna Zeck“

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Noch liegt das Textbuch auf dem Tisch. Doch bis zur Premiere am 27. April wird es Tisch verschwunden sein, versprechen die Theat
Noch liegt das Textbuch auf dem Tisch. Doch bis zur Premiere am 27. April wird es Tisch verschwunden sein, versprechen die Theaterfreunde St. Columban, hier Achim Beier (von links), Karin Katranitz und Jan Bulinski bei der Probe.
Schwäbische Zeitung

Herrlich skurril geht es in diesem Jahr wieder bei den Theaterfreunden St. Columban zu: „Finger weg von Erna Zeck“ verspricht, das Publikum für einen amüsanten Abend aus dem Alltag wegzulocken, schreiben die Theaterfreunde in einer Ankündigung.

Drei Akte hat die listenreiche und kurzweilige Komödie von Herbert Hollitzer. Dieser habe es geschafft, das David-gegen-Goliath-Thema sehr unterhaltsam, mit pfiffigen Dialogen und irren Wendungen in ein kurzweiliges Theaterstück zu packen. „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr wieder etwas gänzlich anderes zu unserem letztjährigen Stück auf die Bühne bringen können“, wird Emil Heilborn, der Chef der Gruppe, zitiert.

Im vergangenen Jahr waren es sage und schreibe zwölf Schauspieler, die mitwirkten. Heuer sind es genau die Hälfte. „Das macht das Stück nicht nur für uns Schauspieler, sondern auch für das Publikum überschaubarer“, so Karin Katranitz, die die Hauptrolle der Erna Zeck spielt. Langweilig wird es trotzdem nicht, das versprechen die leidenschaftlichen Laienschauspieler.

Zur Handlung des Stücks: Erna Zeck hat es so schön: Sie lebt in ihrem kleinen Häuschen ein wenig außerhalb des Dorfes, mitten im Grünen. Gesellschaft leisten ihr ihr Hase und ehemalige Zuchtrammler „Ivan der Schreckliche“ und ihre Freunde Beate und Gerhard, mit denen sie gerne eine Runde Karten spielt. Auch Hansi, ihr imaginäres Vögelchen, sorgt dafür, dass es der rüstigen Dame nicht langweilig wird.

Zwischen Kämpfen, Intrigen und Seitenhieben

Doch dann taucht ein Bauunternehmer auf und droht dieses Idyll zu zerstören: Ein schöner, neuer, großer Golfplatz soll gebaut werden – und das genau auf Erna Zecks Grundstück. Doch Erna Zeck will nicht weichen, was sich wiederum der Bauunternehmer Pfaff nicht bieten lassen will. Herrliche Kämpfe, Intrigen und Seitenhiebe kommen auf, wobei jede Seite zur Höchstform aufläuft. Dialoge entstehen, die das Publikum mal schmunzeln, mal lauthals lachen lassen sollen, heißt es weiter in der Mitteilung. Und immer bleibt die Frage: Wer hat am Ende wohl die bessere Strategie? Oder wer hat die besseren Verbündeten im Kampf um das Kleinod?

Der Gewinn aus den Erlösen der Aufführungen werde auch in diesem Jahr wieder an soziale Einrichtungen gespendet. Das sei seit mehr als 25 Jahren Tradition bei den Theaterfreunden St. Columban und soll es auch noch lange bleiben.

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