In den meisten Klassenzimmern ist die neue Medientechnik auf einem Wagen untergebracht.
In den meisten Klassenzimmern ist die neue Medientechnik auf einem Wagen untergebracht. (Foto: Tobias Döhner)
Schwäbische Zeitung

Einige Monate hat es gedauert, jetzt sind rund 300 Klassenzimmer mit neuer Technik ausgestattet und alle Lehrer im Umgang mit der neuen Technik geschult, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Im aktuellen Entwurf der Multimedia-Empfehlung forderte das Kultusministerium schon seit Längerem digitale Präsentationsmöglichkeiten in allen Unterrichtsräumen. Obwohl diese Empfehlung formal noch nicht in Kraft getreten ist, hat der Gemeinderat auf die Digitalisierungsanforderungen der Schulen reagiert und 2018 ein Budget von knapp zwei Millionen Euro bereitgestellt.

Die Abteilung Information und Kommunikation des Amtes für Digitalisierung hat in Zusammenarbeit mit dem Amt für Bildung, Betreuung und Sport sowie den Netzwerkberatern der Schulen die Anforderungen herausgearbeitet. Ziel war es, eine einheitliche, praxisgerechte Lösung für die Schulen in städtischer Trägerschaft zu finden, mit insgesamt mehr als 5000 Schülern. Umgesetzt wurde der technische Teil des Projekts bereits Anfang des Jahres von den Firmen guselux aus Ravensburg und Sodalis aus Friedrichshafen, teilt die Stadt mit. Anschließend folgte die Schulung aller Lehrkräfte im Umgang mit den Medienwagen. Rund 100 Lehrer wurden zusätzlich mit den interaktiven Whiteboards vertraut gemacht, die in einigen der Klassenzimmer hängen. Im Herbst folgte nochmal eine Auffrischung.

In den meisten Klassenzimmern ist die neue Technik auf Medienwagen untergebracht, bestückt mit Beamern, Dokumentenkameras, Aktivboxen und Notebooks. Teilweise gibt es auch Deckenbeamer. Weitere Geräte sind über HDMI- und Audio-Anschlüsse anschließbar. „Die wenigsten Kommunen haben eine solch durchgehende Ausstattung“, sagt Sven Guse, Geschäftsführer der Firma guselux.

Nach dem ersten praktischen Einsatz der Technik, wurden bei einem Treffen der Netzwerkberater und Schulleitungen erste Erfahrungen und Rückmeldungen ausgetauscht. Daraus ergaben sich Schwerpunkte für weitere Verbesserungen. „Wir haben mit den Medienwagen eine gute Lösung gefunden, die nicht nur überall gleich, sondern vor allem einfach zu bedienen ist. Die Rückmeldungen waren positiv und für die Schulen bedeutet das einen großen Fortschritt“, sagt Dominik Siller, Leiter der Abteilung Information und Kommunikation und freut sich über den Abschluss des Projekts.

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