Stadt ist mit Hygienekonzept an Schulen und Kitas zufrieden

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 OB Brand erinnert daran, jetzt nicht nachlässlig zu werden.
OB Brand erinnert daran, jetzt nicht nachlässlig zu werden. (Foto: Symbol: dpa)
Schwäbische Zeitung

Die Stadtverwaltung blickt in einer Pressemitteilung zwei Wochen nach Schulstart auf die Hygienekonzepte an Schulen und Kitas zurück und zeigt sich zufrieden: Es herrsche „fast wieder Normalbetrieb, die Hygienekonzepte haben gegriffen“. Oberbürgermeister Andreas Brand warnt gleichzeitig vor Nachlässigkeit im Umgang mit den Maßnahmen: „Corona ist weiterhin da – derzeit steigen im ganzen Land die Infektionszahlen.“

An drei städtischen und einer privaten Schule in Friedrichshafen gab es nach den Ferien in sechs Klassen insgesamt sechs positiv getestete Coronafälle (die SZ berichtete). Nach Abstimmung mit dem Gesundheitsamt mussten sich jeweils die Kontaktpersonen ersten Grades in Quarantäne begeben, Kontaktpersonen zweiten Grades blieben zu Hause und wurden dort weiter unterrichtet. In allen Fällen wurde die Infektion von außen in die Schule getragen. Insgesamt wurde Quarantäne für 34 Schüler und Lehrkräfte an den drei Schulen ausgesprochen, davon sind aktuell nur noch drei in Quarantäne. Als Kontaktperson zweiten Grades blieben 60 Schüler und Lehrer zu Hause, die aber inzwischen alle nach negativem Test wieder zurück an der Schule sind.

Bei den städtischen Kitas gab es an zwei Einrichtungen je einen Fall, dort wurde jeweils die Gruppe und die betreuenden Mitarbeiter in häusliche Quarantäne geschickt, insgesamt wurde 26 Mal Quarantäne ausgesprochen. Inzwischen sind aber alle Kinder und Erzieherinnen wieder in die Kitas zurückgekehrt. „Wir sind unmittelbar nach den Ferien wohl mit einem blauen Auge davon gekommen – das heißt aber nicht, dass wir auf der sicheren Seite sind“, betont Andreas Brand. Auch wenn die Unterbrechung der Infektionsketten an Schulen und Kitas schnell gelungen sei, gelte es weiter wachsam zu sein: „Wir alle dürfen nicht müde werden und müssen die Regeln – Abstand, Händehygiene und Alltagsmaske – weiter einhalten. Das ist anstrengend, aber wichtig.

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