Stadt ist auf dem Weg zur Schuldenfreiheit

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Schwäbische Zeitung

Die Stadt Friedrichshafen setzt ihren Weg der Entschuldung konsequent fort. Seit dem historischen Schulden-Höchststand im Jahr 2003 mit 94,4 Millionen Euro, also rund 1630 Euro pro Einwohner, wurde die Verschuldung seither von Jahr zu Jahr reduziert, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Am 31. Dezember 2017 lag der Schuldenstand im städtischen Haushalt noch bei 12,7 Millionen Euro. Pro Einwohner sind das nur noch rund 213 Euro. Der separat geführte Haushalt der Zeppelin-Stiftung ist bereits schuldenfrei.

In Friedrichshafen liegt die Verschuldung damit im Vergleich mit anderen Städten und Gemeinden sowohl landes- als auch bundesweit deutlich unter dem Durchschnitt. Netto betrachtet ist die Stadt schon seit mehreren Jahren schuldenfrei, da der Rücklagestand die Verschuldung übersteigt.

Wie üblich wird bei der Betrachtung und Bewertung der Verschuldung der Eigenbetrieb Stadtentwässerung nicht berücksichtigt. Bei dessen Schulden in Höhe von 63 Millionen Euro zum 31. Dezember 2017 handelt es sich um sogenannte „rentierliche Schulden“ in Form von langfristigen Krediten. Diesen Schulden stehen die Vermögenswerte, wie etwa das Kanalnetz und die Kläranlage gegenüber. Diese Art Finanzierung entspricht auch der Empfehlung der Gemeindeprüfungsanstalt GPA.

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