Stabwechsel bei den Friedrichshafener Leihomas

Lesedauer: 3 Min
Stabwechsel bei den Leihomas: Ingrid Rauschelbach (links) übernimmt die Projektleitung von Helmi Fauth. Rechts im Bild Natascha
Stabwechsel bei den Leihomas: Ingrid Rauschelbach (links) übernimmt die Projektleitung von Helmi Fauth. Rechts im Bild Natascha Acikgöz vom Familientreff Insel. (Foto: Gunthild Schulte-Hoppe)

Wer Zeit und Lust hat, selbst ein Leih-Enkelkind zu betreuen oder wer Betreuungsbedarf hat, kann sich an den Familientreff Insel wenden unter

leih-omas-opas@familientreff-insel.de

Friedrichshafen (gus) – Die Friedrichshafener Leihomas und -opas haben eine neue Projektleiterin: Helmi Fauth hat diese Aufgabe an Ingrid Rauschelbach abgegeben. „Mit 81 Jahren reicht’s“, sagt Helmi Fauth. Elf Jahre hat sie Familien mit kleinen Kindern und Senioren zusammengebracht. Bei der Suche nach einer Nachfolgerin ist sie bei Ingrid Rauschelbach fündig geworden.

„Es ist ein so tolles Projekt und ich möchte es gerne in gute Hände geben“, sagt die pensionierte Lehrerin. Sie ist Leihoma aus Leidenschaft und will es auch weiterhin bleiben. Zur Übergabe der Projektleitung hatte sie nicht nur den Karteikasten mit allen Infos in den Familientreff mitgebracht, sondern auch das Buch „Ich leih mir mal ein Enkelkind“, das sie über die Erfahrungen mit ihren ersten beiden Leihenkeln geschrieben hat. Die sind jetzt 14 und 15 Jahre alt und der Kontakt besteht immer noch.

Für Ingrid Rauschelbach ist die Thematik nicht ganz neu: „Ich bin seit zwei Jahren selbst begeisterte Leihoma“, sagt die 71-Jährige. Darüber hinaus bildet sie ab sofort die Schnittstelle zwischen den Familien, die Betreuungsbedarf haben sowie den momentan 33 Leihomas und zwei Leihopas. Weitere Senioren sind jederzeit willkommen, denn die Nachfrage ist in der Regel größer als das Angebot. Ein Mindest- oder Höchstalter gibt es nicht, die Spanne reicht derzeit von 51 bis 81. Der Erstkontakt läuft über Natascha Acikgöz im Familientreff Insel, wo das Projekt „Kinderbetreuung durch Senioren“ angegliedert ist. „Der Grundgedanke ist, eine Omi oder Opi vor Ort zu haben, wenn die richtigen Großeltern weit entfernt wohnen oder verstorben sind. Tagesmütter oder Babysitter vermitteln wir nicht“, fügt sie an. „Man schenkt den Familien Zeit, aber man bekommt auch ganz viel zurück“, weiß Ingrid Rauschelbach aus eigener Erfahrung.

Wer Zeit und Lust hat, selbst ein Leih-Enkelkind zu betreuen oder wer Betreuungsbedarf hat, kann sich an den Familientreff Insel wenden unter

leih-omas-opas@familientreff-insel.de

Meist gelesen in der Umgebung

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen