Sommer am Bodensee: Wir suchen Ihre Lieblingsorte

Lesedauer: 3 Min

Schicken Sie Ihre „Lieblingsorte“ an uns:

redaktion.friedrichshafen@ schwaebische.de

Das Kulturufer ist vorbei, damit scheidet ein Lieblings-Aufenthaltsport dieser Tage aus. Es gibt mehr solcher Orte, an denen man gerne ist. Und genau die suchen wir. Schicken Sie, liebe Leser, uns mit Text und Bild diese „Lieblingsorte“. Voraussetzung, sie sollten sich in der Nähe befinden.

Einer meiner Lieblingsorte ist der Hügel, auf dem sich der Wasser-Hochbehälter des Stadtwerks am See befindet. Nach dem Umbau lässt es sich dort wieder wunderbar aushalten. Irgendwie bekommt man den Eindruck, allein zu sein. Trotz der Nähe zu den nächsten Häusern, zu Unterraderach, ist es hier ziemlich ruhig. Wind und Vögel, sonst ist hier bisweilen nichts zu hören. Und vor uns breitet sich ein Raum aus, der voller Leben ist, aber trotzdem scheinbar erstarrt und still dort liegt.

Die Stadt rückt greifbar nahe, obwohl es bis dorthin gute sechs Kilometer sind. Dahinter der Bodensee, der meist als silbernes Band ins Bild rückt. Der die Landzunge preisgibt, auf der sich das Schloss Montfort in Langenargen zeigt.

Und dahinter beginnt so etwas wie eine sich stets verändernde Projektionswand. Sehr beeindruckend ist es dort am Nachmittag im Herbst oder Frühjahr, wenn die Sonne tief steht und hohe Wolken sowie kaum Dunst in der Luft den Blick tief in die Alpen hinein zulassen.

Je nach Jahreszeit oder Witterung und Sicht eröffnet sich jetzt ein Blick auf die Landschaft, die Stadt und den See sowie die Alpen, der im wahrsten Sinne des Wortes „bildschön“ ist. Da lohnt es sich, zu diesem Platz zu laufen. Und Zeit sollte man auch mitbringen.

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