So will Lars Rossi die Ailinger Handballerinnen zurück zum Erfolg bringen

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Möchte von seinen Mädels eine ähnliche Entschlossenheit sehen, wie er sie auf dem Feld selbst vorlebt: Lars Rossi, neuer Trainer
Möchte von seinen Mädels eine ähnliche Entschlossenheit sehen, wie er sie auf dem Feld selbst vorlebt: Lars Rossi, neuer Trainer der Ailinger Handballerinnen. (Foto: Archiv Alexander Hoth)
Schwäbische Zeitung

Lars Rossi, neuer Trainer der Bezirksliga-Handballerinnen der TSG Ailingen, geht voller Stolz und Zuversicht in seine neue Aufgabe. Im Gespräch mit Thomas Schlichte verrät der 29-Jährige, der selbst für das Herrenteam der TSG Ailingen II aufläuft, warum er dieses Angebot annahm und was er mit seinem Team in den kommenden Wochen so vorhat.

Herr Rossi, warum haben Sie sich dazu entschlossen, dieses Amt zu übernehmen?

Ich musste nicht lange überlegen, als die Mädels auf mich zugekommen sind und gefragt haben, ob ich mir das vorstellen könnte. Ich freue mich auf eine spannende Zeit, in der wir noch einiges erreichen und bewegen wollen.

Das heißt?

Wir sind momentan Zweiter und das möchten wir mindestens auch bleiben – ganz klar. Doch es liegt noch ein weiter Weg vor uns, auf dem wir noch einiges verbessern müssen – auch im gegenseitigen Umgang mit- und untereinander. Daher trainieren wir montags auch mit der A-Jugend zusammen, um auf dem Feld noch weiter und besser zusammenzuwachsen.

Ältere und jüngere Spielerinnen müssen sich also noch etwas besser finden?

Die Abstimmung funktioniert über die gesamten 60 Minuten noch nicht immer wie gewünscht, da haben wir noch Luft nach oben. Auch in Sachen Chancenauswertung können wir uns sicherlich noch verbessern. Aber da werden wir in den kommenden Einheiten intensiv daran arbeiten. Auch in Zusammenarbeit mit Richard Darga, der für die A-Juniorinnen der TSG verantwortlich ist und montags das Training übernommen hat.

Erwarten Sie auch Schwierigkeiten. Es ist ja Ihre erste Station im Aktivenbereich?

Das ist durchaus möglich. Aber ich kann mich ja bei guten Lehrmeistern wie Richie (Richard Darga, Anmerkung der Redaktion), der große Teile der Mannschaft gut kennt, oder meinem Vater Peter, der jahrelang bei der TSG – auch im Aktivenbereich – Trainer gewesen ist, informieren oder Rat einholen. In erster Linie freue ich mich, dass die Mädels in ihrer Sitzung auch an mich gedacht und mir diese Aufgabe zugetraut haben.

Wissen Sie schon, ob es für Sie in der kommenden Spielzeit weitergeht?

Das weiß ich – Stand heute – natürlich noch nicht und hängt auch davon ab, wie die Saison enden wird. Ich bin allerdings darüber informiert, dass der Verein einige Kandidaten für die Zukunft im Auge hat und bereits Gespräche geführt wurden. Aber das ist für mich in Ordnung. Die volle Konzentration liegt ausschließlich auf den kommenden Spielen, aus denen wir möglichst viele Punkte holen wollen. Fakt ist: Ich möchte gerne mindestens Tabellenzweiter werden.

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