Sieben typische Kulturufer-Besucher - und wer dort gar nicht anzutreffen ist

Lisa Kantmann (zweite von links) wird bald Thalhofer heißen und nutzt das Kulturtufer, um hier mit Freunden und Familie den Jung
Lisa Kantmann (zweite von links) wird bald Thalhofer heißen und nutzt das Kulturtufer, um hier mit Freunden und Familie den Junggesellinnenabschied zu feiern. (Foto: Ralf Schäfer)
Redakteur

Das Kulturufer wird von Menschen besucht, die oft mit „anders“ bezeichnet werden. Aber ist das wirklich so? Gibt es den typischen oder die typische Besucherin dieses Festivals? Wir haben einmal einige Typen aufgeführt.

Dabei ist es sehr einfach, die zu benennen, die sich hier nicht her bewegen. Im Ergebnis muss man schon jetzt sagen, dass die typischen Kulturuferbesucher freundlich, friedlich und einfach offen für Vieles sind.

1. Der „Hippie“

Schnell kommt im Zusammenhang mit den Kulturufer-Besuchern die Nennung „Hippie“ oder so etwas in dieser Richtung. Sicher gibt es die auf diesem Festival und man würde diese liebenswerten und freundlichen Menschen nur höchst selten auf Seehasen- oder Rutenfest wiedertreffen.

2. Der „Barfuß-Läufer“

Barfuß laufende Menschen – auch die sind auf dem Kulturufer in weit höherer Zahl vertreten, als im normalen Alltag dieser Stadt. Das mag am Sommer liegen, das mag aber auch daran liegen, dass das Kulturufer ungezwungen ist und die Menschen dort sehr tolerant anderen gegenüber sind. Da kann man sich auch mal trauen, was man sonst vielleicht nur im eigenen Garten oder in der Natur tut. Und Barfusslaufen ist eben zudem auch gesund.

3. Die „spielende Familie“

Die klassische Familie trifft man hier auf jeden Fall. Eltern mit ihren Kindern sind schon alleine deswegen auf dem Kulturufer stark vertreten, weil es für die auf der Aktionswiese des Spielehauses eine große Menge an Angeboten gibt. Das Kulturufer ist für Menschen ab fünf bis sechs Jahren da.

4. Der „Ballermann-Typ“

Ballermann-Typen verirren sich eher selten hier her. Zum einen würden die viel zu sehr auffallen und zum anderen bekommen die vom Rest der Besucher schnell gesagt, dass sie ihre WLan-Lautsprecherboxen bitte schön leiser drehen sollten. Aber es gibt viele, die einfach herkommen und sich hier wohlfühlen, ohne auch nur eine Zeltveranstaltung zu besuchen.

5. Der „Anzugträger ohne Anzug“

Auch Anzugträger sieht man kaum. Die ziehen sich vorher um und kommen in lockerer Freizeitkleidung, um das Kulturufer zwanglos zu genießen.

6. Der „Schläger“

Schläger trifft man hier so gut wie nie. Die Einsätze der Sanitäter drehen sich nicht um Schnapsleichen oder Verletzte nach einer Schlägerei, sondern um Insekten- und Sonnenstiche. Das Kulturufer ist auch nach Ansicht der Polizei eines der friedlichsten Feste am See.

7. Die „Junggesellinnen“

Junggesellinnen hingegen sind vor allem an den Samstagen immer wieder da und verabschieden sich von diesem Zustand, weil sie bald heiraten. Und die lassen sich nicht nur nette Kostümierungen einfallen, sie spielen auch auf charmante Weise mit dem Rest der Besucher.

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