So erlebt das Haus Baden das Staatsbegräbnis der Queen

Schwäbische.de

Das Haus Baden hat am Staatsbegräbnis von Queen Elisabeth II. teilgenommen. Bei den Feierlichkeiten waren die Markgräfin sowie das Erbprinzenpaar Bernhard Prinz von Baden und Stephanie Prinzessin von Baden anwesend. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Die britische Königin war seit ihrer Hochzeit mit Prinz Philip im Jahr 1947 eng mit dem Haus Baden verbunden. Bereits bei der Beisetzung von Prinz Philips im Jahr 2021 gehörte Bernhard Prinz von Baden, der seit 1998 das Familienunternehmen des Hauses Baden leitet, zu den geladenen Gästen.

Prinz Bernhard erlebt in ganz London ehrliche Anteilnahme

In der Berichterstattung der Medien anlässlich des Todes der Queen standen nicht nur die Gottesdienste in Westminster Abbey und in der St. Georgs-Kapelle im Fokus, sondern besonders auch die feierlichen Prozessionen zu beiden Orten. So schildert Bernhard Prinz von Baden seine Eindrücke: „Am stärksten haben mich die ehrliche Anteilnahme und das tiefe Mitgefühl beeindruckt, die in der gesamten Stadt zu spüren waren, ausgedrückt durch das kaum zu überschauende Blumenmeer und besonders auch die ruhige und würdevolle Teilnahme der zahllosen Menschen entlang der Straßen.“

 Die feierliche Prozession mit dem Sarg von Königin Elizabeth II. zieht über den Long Walk zum Schloss Windsor, während zahlreic
Die feierliche Prozession mit dem Sarg von Königin Elizabeth II. zieht über den Long Walk zum Schloss Windsor, während zahlreiche Menschen den Weg säumen. In einer Seitenkapelle der St.-Georges-Kapelle auf dem weitläufigen Schlossgelände soll die Queen nach einem Aussegnungsgottesdienst ihre letzte Ruhestätte finden. (Foto: Beresford Hodge/dpa)

Dies bezeuge die große und kaum zu fassende Wirkung und Ausstrahlung, die Königin Elisabeth II. auf die Menschen nicht nur im Vereinigten Königreich hatte.

Allerdings seien für die Markgräfin und das Erbprinzenpaar die Gottesdienste im Zentrum gestanden, von den eigentlichen Trauerzügen habe man eher wenig mitbekommen, da man sich die überwiegende Zeit innerhalb der Westminster Abbey und der St. Georgs-Kapelle aufgehalten habe.

„Für uns standen die eindrucksvollen kirchlichen Zeremonien im Mittelpunkt, also der Blick auf den wesentlichen Kern der Trauerfeierlichkeiten“, sagt Prinz Bernhard. „Es ist kaum zu beschreiben, wie jede Handlung, jedes Detail, jede Position aller Mitwirkenden Bedeutung und durchdachte Funktion hatte. Alles strahlte Geschichte, Tiefe und Würde aus.“

Es ging nicht um Show, sondern um Gemeinschaft

Es sei eben nicht um Show, sondern um Substanz, Gemeinschaft und Bezüge historischen und familiären Gehalts gegangen, so Prinz Bernhard. „Dies alles in unmittelbarer Nähe aus der ersten Reihe und im Kreis der Familie beobachten und miterleben zu dürfen, war ergreifend. Besonders wohltuend war es, nach diesem denkwürdigen Ereignis mit der Königlichen Familie zusammenzukommen, um zu kondolieren und sich im Trost auszutauschen“, sagt Prinz Bernhard.

 Bernhard Prinz von Baden mit Ehefrau Stephanie Prinzessin von Baden.
Bernhard Prinz von Baden mit Ehefrau Stephanie Prinzessin von Baden. (Foto: Thomas Warnack)
 Der Sarg von Königin Elizabeth II. wird in die St.-Georges-Kapelle auf Schloss Windsor vor der Beisetzung von Königin Elizabeth
Der Sarg von Königin Elizabeth II. wird in die St.-Georges-Kapelle auf Schloss Windsor vor der Beisetzung von Königin Elizabeth II. getragen, gefolgt von König Charles III., und Königsgemahlin Camilla,. In einer Seitenkapelle der St.-Georges-Kapelle auf dem weitläufigen Schlossgelände soll die Queen nach dem Aussegnungsgottesdienst ihre letzte Ruhestätte finden. (Foto: JOE GIDDENS/dpa)
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