Sönke Wittnebel sagte zu dem Lied "Great Day": "Eine unglaubliche Vorstellung einmal im Himmel zu sein, mit all den Menschen, di
Sönke Wittnebel sagte zu dem Lied "Great Day": "Eine unglaubliche Vorstellung einmal im Himmel zu sein, mit all den Menschen, die wir lange nicht gesehen haben". (Foto: hab)
Renate Habermas

Am 2. November um 19 Uhr singt die Kantorei, der Jugendchor und „Almost Heaven“ in der Linzgauhalle in Immenstaad. Am 3. November findet ein Benefizkonzert mit dem Titel „Our Father in Heaven“ in der St. Verena Kirche in Kehlen unter der musikalischen Gesamtleitung von Sönke Wittnebel statt.

Unter der Leitung von Sönke Wittnebel hat der Gospelchor „Almost Heaven“ am Samstagabend zahlreichen Besuchern in der Schlosskirche ein besonderes musikalisches Benefizkonzert geboten. Der Erlös der Einnahmen soll für die neue Orgel verwendet werden.

Es war ein Jubiläumskonzert, anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Chors „Almost Heaven“, was übersetzt „Fast im Himmel“ heißt, und die Zuhörer mit einer Bandbreite an Liedern auf die Reise Richtung Himmel mitnahm. Trotz weiterer anstehender Konzerte in diesem Herbst entschloss sich der Chor für diesen Auftritt und Chorleiter Sönke Wittnebel ließ die Stimmen der Sänger mit ihrem abwechslungsreichen Programm die Schlosskirche erfüllen. Die Sänger legten mit „Let us sing a joyful song“ gleich beschwingt los, um mit einem fröhlichen „Halleluja“ immer wieder die Freude des Glaubens auszudrücken, die in den Gospels besungen wird.

Viele englische Lieder, die in vorhergehenden Ansagen übersetzt wurden, luden zum Mitschwingen ein, aber auch zur Begeisterung über die Musik in der Seele und den Frieden, den der Glaube schafft. So auch in „Music down in my soul“, einem fetzigen aber rhythmisch sicher auch anspruchsvollem Stück mit vielen Variationen. Neben einem gesanglichen Zwiegespräch zwischen den Männerstimmen, die fragten „Do you love the Lord?“ (Liebst du den Herrn?) das mit „I love the Lord“ (Ich liebe den Herrn) von den Frauenstimmen beantwortet wurde, kamen die im Refrain klaren Aussagen „I've got the peace“ (Ich habe Frieden). In „Gott liebt dich so, wie du bist“ sang Julia Fumes in den zwei deutschen Liedern dem Publikum die Liebe Gottes zu und zog mit ihrer klaren Sopranstimme die Zuhörer in ihren Bann. Eine Mehrheit im Chor hätte sich für das kommende Lied entschlossen, sagte Wittnebel, der einen afrikanischen Kanon zum Mitsingen ankündigte. „Hey Leute, lasst uns tanzen heute“, so übersetzte der Chorleiter den Text, der sich passend in den musikalischen Rhythmus einfügte und manche Zuhörer von den Sitzen holte und im Anschluss jubelnden Beifall klatschten.

Mit einer großen Gefühlsbreite ging es weiter in einem Lied, bei dem Männersoli eingebaut waren. Klaus Salay und Willi Böhler besangen in „Ride the chariot“ das Bild, das hinter der Bibelgeschichte des Elia steckt, der mit einem feurigen Wagen zum Himmel ritt. In dem Gospel „Great day“ begeisterte Solistin Barbara Droste mit ihrer Stimme. Mit drei Zugaben weltbekannter Gospels wie „I will follow Him“ und „Oh happy day“ verabschiedete sich „Almost Heaven“ von seinen Zuhörern.

Am 2. November um 19 Uhr singt die Kantorei, der Jugendchor und „Almost Heaven“ in der Linzgauhalle in Immenstaad. Am 3. November findet ein Benefizkonzert mit dem Titel „Our Father in Heaven“ in der St. Verena Kirche in Kehlen unter der musikalischen Gesamtleitung von Sönke Wittnebel statt.

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