Ein Ständchen zum Geburtstag: Lisbeth Probst mit ihrer Tochter Ingrid (rechts) und der ehrenamtlichen Vertreterin des Oberbürger
Ein Ständchen zum Geburtstag: Lisbeth Probst mit ihrer Tochter Ingrid (rechts) und der ehrenamtlichen Vertreterin des Oberbürgermeisters, Stephanie Glatthaar. (Foto: Gunthild Schulte-Hoppe)
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Mit einem „Happy Birthday“ und einem Schneewalzer auf dem Akkordeon ist Lisbeth Probst von ihrer Tochter Ingrid zum 90. Geburtstag am Sonntag überrascht worden. Anschließend hat die Jubilarin mit ihrer Familie gefeiert.

Geboren am 20. Oktober 1929 im niederschlesischen Lüben (heute Polen) hat sich Lisbeth Probst während des Kriegs 1945 mit zwei jüngeren Geschwistern auf die Flucht nach Westdeutschland gemacht. „Wir sind viel gelaufen im Krieg“, erzählt sie, ohne Einzelheiten zu nennen.

Zusammen mit ihrem früh verstorbenen Mann hatte sie vier Kinder. Mittlerweile ist die Familie um acht Enkel und sechs Urenkel gewachsen.

Zu ihren großen Leidenschaften gehörte das Reisen. Noch heute denkt die 90-Jährige gerne zurück an ihre Urlaube in Berchtesgaden, Kochel am See oder Südtirol, in denen sie viel gewandert ist. „Es war immer schön“, sagt Lisbeth Probst und verschweigt nicht, dass sie einmal in den Bergen in ein gefährliches Gewitter gekommen ist.

Ein Hobby war die Musik im Hause Probst. Davon konnte sich auch Stadträtin Stephanie Glatthaar überzeugen. Als ehrenamtliche Vertreterin des Oberbürgermeisters überbrachte sie nachträglich die Glückwünsche von OB Brand sowie Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Aus diesem Anlass holte Ingrid Probst noch einmal das Akkordeon für einige Musikstücke heraus.

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