Die kaputten Schilder befinden sich zwischen Meistershofen und der Löwental-Siedlung sowie in Richtung Bunkhofen am Rand der Ob
Die kaputten Schilder befinden sich zwischen Meistershofen und der Löwental-Siedlung sowie in Richtung Bunkhofen am Rand der Obstplantagen. (Foto: Fotos: Baur)
Schwäbische Zeitung

Rund zwei Wochen standen die Schilder bei Bauer Martin Baur in Meistershofen, die seinen Obstplantagen ein Gesicht geben sollten. Jetzt sind zwei der Schilder, die Teil einer im August gestarteten Kampagne gegen Obstdiebstahl waren, mutwillig zerstört worden. Er hatte die Kunststoffschilder extra auf Spanplatten fixiert und dann mit mehreren Schrauben an einem Pfahl festgemacht. Eines davon wurde vom Pfahl abgerissen, beim anderen gleich der ganze Pfahl aus dem Boden.

„Man muss sich schon anstrengen, um so ein massives Schild abreißen zu können“, sagt Martin Baur und ärgert sich über den Vandalismus. Ansonsten haben er und seine Familie positive Reaktionen auf die Kampagne bekommen. Die Schilder werden ihrem Auftrag gerecht: Die Leute verknüpfen die Produzenten mit den Obstplantagen. Genau das war das Ziel der Kampagne. Menschen, die das Obst unerlaubt von den Bäumen pflücken – und sei es auch nur ein Apfel – darauf aufmerksam zu machen, wer das Obst produziert und das ganze Jahr dafür arbeitet. Neben den Porträt-Schildern der Produzentenfamilien gibt es auch noch ein rotes Schild, das darauf hinweist, dass es verboten ist, Obst zu pflücken.

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