Schach-Zweite aus Friedrichshafen steigt auf

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 Die Meistermannschaft der Häfler Schach-Zweiten (von links): Stanislav Bazylevskyi, Markus Kiefer, Markus Funk, Michael Wiemer,
Die Meistermannschaft der Häfler Schach-Zweiten (von links): Stanislav Bazylevskyi, Markus Kiefer, Markus Funk, Michael Wiemer, Peter Rügamer und Norbert Kolterer. Nicht auf dem Bild: Teammitglied Emmerich Dathem. (Foto: Verein)
Schwäbische Zeitung

Beim abschließenden Spieltag in der Kreisliga Oberschwaben-Süd im heimischen Spiellokal beim Württembergischen Yacht-Club am Seemooser Horn haben die Schachspieler aus Friedrichshafen den Schachklub Markdorf empfangen. Mit dem 4:2-Erfolg holten die Häfler die Meisterschaft in der Kreisliga OS Süd.

Nachdem Norbert Kolterer am Brett 6 verlor, gewann Peter Rügamer am Brett 5 seine Partie souverän. Die anderen Partien waren nichts für schwache Nerven. Mannschaftskapitän Markus Funk konnte seinen Gegner in die Defensive drängen. Der Markdorfer Josef Maurer hatte fast kein Gegenspiel und war nur mit Verteidigungszügen beschäftigt. Ständig überlegte sich Funk, wie er die zähe Verteidigung durchbrechen konnte. Die Lösung war ein spektakuläres Opfer: Turm gegen Springer. Mit Erfolg: Wenig später musste Josef Maurer die Qualität zurückgeben. Zum Schluss war der Druck derart groß, dass er schließlich einen Turm einstellte und die Partie noch verlor.

Am Brett 3 konnte Markus Kiefer im Mittelspiel einen Läufer gewinnen. Diesen Vorteil gab er bis Schluss nicht mehr her. Die Folge war ein klarer Sieg des formstarken Häflers, gewann er doch alle seine Saisonspiele. Er wurde damit bester Mannschaftsspieler des Teams Schachverein Friedrichshafen 2. Nun lag der Gastgeber mit dem 3:1-Zwischenergebnis vorne und benötigte zum Mannschaftssieg noch ein Remis.

Am Brett 1 spielte Stanislav Bazylevskyi das, was er am besten kann. Das bedeutete fulminanter Angriff mit allen Figuren auf dem Schachbrett mit seinen 64 Feldern. Während sein Gegner einen Bauer nach dem anderen schlug, spielte er munter Richtung gegnerischen König weiter. Das lief so lange, bis dem Markdorfer Kontrahenten Hermann Ebner nichts anderes übrig blieb, als eine Figur zu opfern. Dies ließ sich Bazylevskyi nicht entgehen. Er spielte angriffslustig weiter Richtung gegnerischen König. Ebner konnte letztlich das Matt nicht mehr verhindern. Damit war den Häflern der Titel in der Kreisliga nicht mehr zu nehmen.

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