Sascha Weber gehört zu den Top-Fünf-Athleten der Welt

 Sascha Weber (re.) zeigte bei der WM in Haderslev seine ganze Klasse.
Sascha Weber (re.) zeigte bei der WM in Haderslev seine ganze Klasse. (Foto: Matthiesen/Beautiful Sports / Imago)
Schwäbische.de

142 Teilnehmer aus 33 Nationen sind am Wochenende ins dänische Haderslev gereist. Ihr Ziel war die Weltmeisterschaft im Mountainbike-Marathon: Mit 120 Kilometern und 1800 Höhenmetern wartete ein schnelles Rennen auf die Radsportler. Auch ein Fahrer von Trek-Vaude, dem Mountainbike-Rennstall aus Friedrichshafen und dem Ötztal, mischte mit. Sascha Weber startete und zeigte seine ganze Klasse: Am Ende fehlten ihm nach mehr als vier Stunden Rennzeit lediglich zwei Sekunden zum begehrten Podestplatz.

Trek-Vaude-Teamchef: „Sascha ist ein Vorbild für unsere jungen Fahrer“

Aber auch mit Rang fünf war Weber glücklich. „Am Ende verpasste ich das Podium im Zielsprint um nur wenige Zentimeter. Ich bin aber super happy, zu den Top-Fünf-Athleten auf der Welt zu gehören“, wird der Deutsche in der Trek-Vaude-Mitteilung zitiert. Für ihn sei es „eines der besten Rennen der Saison und super hart“ gewesen. „Gleich nach dem Start hatten wir deutschen Fahrer das Tempo hochgedreht und konnten hierdurch das große Fahrerfeld in eine kleine Führungsgruppe aufteilen. Das Rennen entwickelte sich sehr taktisch, war aber irre schnell“, skizzierte er. Den Sieg trug am Ende Samuel Gaze davon. Der für Fenix-Alpecin fahrende Weltmeister im Sprint holte sich damit auch die begehrten Rainbow-Stripes auf der Langstrecke. Begeistert von Webers Performance in Dänemark war Trek-Vaude-Teamchef Bernd Reutemann. „Es freut mich sehr, dass Sascha nach einer harten Saison zeigen konnte, dass er auf der Langdistanz zu den weltbesten Fahrern gehört“, so Reutemann. „Ich hätte ihm den Platz auf dem Podium so sehr gegönnt. Durch seine Erfahrung und seine Persönlichkeit ist er im Team ein tolles Vorbild für unsere jungen Fahrer.“

In einem anderen Rennen durfte Trek-Vaude auch über einen Podestplatz jubeln. Mario Bair überzeugte mit einer weiteren Top-Leistung am Zanzenberg in Dornbirn. Am Ende stand Bair als jüngster Teilnehmer auf dem Podest. Auch Nils Aebersold bewies durch Rang 13 in Dornbirn, dass er nach erfolgreichem Abschluss seiner Schreinerlehre, sich noch besser auf den Sport konzentrieren kann.

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