RVI-Radballteam erreicht deutsche Finalrunde

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 Michael Brugger (links) und Markus Lang sind das sportliche Aushängeschild des RVI Ailingen.
Michael Brugger (links) und Markus Lang sind das sportliche Aushängeschild des RVI Ailingen. (Foto: Verein)
Schwäbische Zeitung

Vergangenen Samstag ist im mittelfränkischen Stein das Halbfinale im Deutschlandpokal ausgetragen worden. Hier konnten sich vier Teams fürs Finale der besten acht Radballmannschaften aus Deutschland. qualifizieren. Aus Sicht des RVI Ailingen war die Auslosung der Halbfinalgruppen eine große Herausforderung, waren doch vier Topteams der Radball-Bundesliga die Gegner des Ailinger Duos Michael Brugger/Markus Lang.

Im ersten Spiel des RVI gegen Waldrems tasteten sich beide Teams zunächst ab, nach einem guten Spiel stand es 3:3. In der zweiten Partie gegen Obernfeld, dem Bundesliga-Champion des Vorjahres, war Ailingen klarer Außenseiter. Doch dominierten Brugger und Lang die Begenung. Das Team vom Bodensee führte stets mit einem Tor Vorsprung, musste drei Sekunden vor der Schlusssirene aber noch das 3:3 hinnehmen. Dennoch waren Brugger und Lang zufrieden.

Auch im nächsten Spiel gegen den Deutschen Meister und Weltmeister von 2017 aus Stein zeigten die Ailinger eine sehr gute Leistung. Zur Halbzeitpause führten sie mit 1:0 und konnten später sogar auf 2:0 erhöhen. Stein schaffte jedoch den Anschlusstreffer. Danach gab es eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung, die zu einem Freistoß am eigenen Strafraum der Ailinger führte. Stein glich zum 2:2 aus. Danach kassierte das RVI-Team zwei weitere Gegentreffer zum 4:2-Endstand.

Im vierten Spiel gegen Schiefbahn hätten die Ailinger das Weiterkommen schon klarmachen können. Nach ausgeglichener Partie führten Brugger und Lang 15 Sekunden vor Schluss mit 3:2. Doch führte eine hektische Situation zu einem Foul mit Vier-Meter-Strafstoß für Schiefbahn, den das gegnerische Team zum 3:3-Endstand verwandelte.

Im abschließenden Spiel gegen Stein 2 lag Ailingen zuerst 0:1 hinten. Doch Michael Brugger und Markus Lang gelang es vor allem in der Defensive, die Abstimmung so umzustellen, dass der Gegner in Schach gehalten werden konnte. Der RVI legte zur 3:2-Führung vor. Am Ende gab es noch einen Eckball-Einschlag, den Brugger abwehren konnten.

Somit haben sich die Ailinger mit RVI-Coach Alessandro Federici zum fünften Mal in Folge fürs Deutschlandpokal-Finale mit den besten acht Teams aus Deutschland qualifiziert.

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