RRPS: Betriebsrat will Stellungnahme zu Gerüchten über Stellenabbau

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 Setzt Rolls-Royce in Friedrichshafen den Rotsift an? Der Betriebsrat befürchtet das.
Setzt Rolls-Royce in Friedrichshafen den Rotsift an? Der Betriebsrat befürchtet das. (Foto: dpa)
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Mit Spannung warten nicht nur Mitarbeiter von Rolls-Royce Power Systems auf die Betriebsversammlung am Dienstag. Betriebsratschef Thomas Bittelmeyer hatte RRPS-Chef Andreas Schell aufgefordert, an diesem Termin zu Gerüchten Stellung zu nehmen, wonach beim Motorenbauer bis zu 700 Stellen in Gefahr seien.

Gegenüber der SZ erneuerte Bittelmeyer die Forderung, die Beschäftigungssicherung für die rund 5800 Beschäftigten in Friedrichshafen über 2020 hinaus zu verlängern und bei Personal, Finanzen und IT die Mitarbeiterzahl um 30 Prozent zu erhöhen. Schell wird bei der Versammlung erwartet, äußern wollte sich das Unternehmen vorab nicht.

Im Oktober hatte RRPS mitgeteilt, das es von der englischen Konzernmutter „keine Forderungen nach einem weiteren, über den bereits vereinbarten Stellenabbau hinaus“ gebe.

MTU Friedrichshafen wehrt sich gegen Stellenabbau
Die Auftragsbücher bei MTU Friedrichshafen sind voll. Auch ein Vertrag zur Standortsicherung bis 2020 besteht zwischen Betriebsrat und IG Metall. Trotzdem will der Mutterkonzern Rolls Royce aus England Geld sparen und Mitarbeiter abbauen. Aus Friedrichshafen kommen Gegenwehr und neue Forderungen.
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