Seit Oktober 2004 gehört der Gasmotor der Baureihe 4000 zum Produkt-Portfolio der Marke MTU von Rolls-Royce. Jetzt hat das 3000.
Seit Oktober 2004 gehört der Gasmotor der Baureihe 4000 zum Produkt-Portfolio der Marke MTU von Rolls-Royce. Jetzt hat das 3000. Gasaggregat die Produktionshalle verlassen. (Foto: Rolls Royce)
Schwäbische Zeitung

Seit Oktober 2004 gehört der Gasmotor der Baureihe 4000 zum Produkt-Portfolio der Marke MTU von Rolls-Royce. Jetzt hat das 3000. Gasaggregat die Produktionshalle verlassen, wie der Autobauer mitteilt.

Es wird zur Stromerzeugung an die VPower Group, laut Mitteilung einer der weltweit führenden Systemintegratoren im Bereich Stromerzeugung, für ein Kundenprojekt in Myanmar geliefert. MTU-Gasmotoren der Baureihe 4000 werden im Friedrichshafener Werk von Rolls-Royce produziert und anschließend am Standort Augsburg zum System komplementiert. Das Anwendungsspektrum der Gassysteme reicht von der reinen Stromerzeugung hin bis zur Kraft-Wärmekopplung, bei der neben der elektrischen Energie auch die Abwärme des Systems genutzt wird.

Bereits im Jahr 2003 wurde der erste Versuchs-Gasmotor der Baureihe 4000 mit dem aktuellen Verbrennungskonzept in Friedrichshafen in Betrieb genommen. 2004 ging der 4000er-Gasmotor in seiner ersten Version in Serie.

In den Anfangsjahren feierte der Motor laut Mitteilung vor allem in den Benelux-Staaten in Gewächshausgärtnereien große Markterfolge. „In Deutschland sind Gasmotorensysteme eine wiederkehrende Größe in Stadtwerken und liefern als Blockheizkraftwerk in industriellen Betrieben Strom und Wärme. Inzwischen laufen die MTU-Gasmotorensysteme in 48 Ländern der Welt“, erklärt Carsten Baumgarten, der die Entwicklung der Baureihe leitet. Die mittlerweile vierte überarbeitete Version gibt es mit 8, 12, 16 oder 20 Zylindern als Erd-, Bio- oder Sondergasmotor. Er deckt einen Leistungsbereich von 800 bis 2600 Kilowatt ab und läuft je nach Anwendung im Jahr bis zu 8000 Stunden.

Der Trend auf dem Energiemarkt geht hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung. „Zur Kompensation der natürlichen Volatilität von Solar- und Windkraft für sogenannte Regelenergie, aber auch zur dezentralen Energieerzeugung in Schwellenländern, ist der Gasmotor immer öfter gefragt“, erklärt Görtz. „Als eines der Kernelemente unserer Microgrids – das sind autonome, dezentrale Energienetze – können Gassysteme einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende leisten.“

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