Klaus Amler
Klaus Amler (Foto: die grünen)
Schwäbische Zeitung

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 den CO-Ausstoß um 95 Prozent zu reduzieren, um bis Ende des Jahrhunderts völlig frei von CO-Emissionen zu sein. Die Häfler Gemeinderatsfraktion der Grünen stellt sich die Frage, was Kommunen tun können, um die vereinbarten Klimaschutzziele im Verkehr zu erreichen. Die Fraktion lädt für Dienstag, 11. Dezember, 19 Uhr, zu einem Vortrag zu dieser Thematik ins Graf-Zeppelin-Haus ein. Klaus Amler von der Baden-Württemberg-Stfitung stellt dort unter anderem die Studie „Mobiles Baden-Württemberg“ und ihre Ergebnisse vor, wie die Grünen mitteilen.

Mobilität ist der Bereich, in dem sich Politik und Gesellschaft seit Jahren am schwersten tun, die beschlossenen Klimaziele in konkretes Handeln umzusetzen. Aber ohne CO- Reduktion auch im Verkehrssektor seien die Klimaziele nicht zu erreichen, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Auf Initiative und in Kooperation mit dem BUND-Landesverband hat die Baden-Württemberg-Stiftung die Studie „Mobiles Baden-Württemberg – Wege der Transformation zu einer nachhaltigen Mobilität“ bei vier namhaften wissenschaftlichen Instituten in Auftrag gegeben. In der Studie werden drei verschiedene Mobilitätsmodelle im Hinblick auf die Jahre 2030 bis 2050 verglichen und Handlungsoptionen aufgezeigt.

„Die Studie liefert eindeutige, aber auch unbequeme Antworten“, kündigt Klaus Amler, Projektleiter der Studie, an. Amler ist laut der Grünen-Fraktion ausgewiesener Experte für Mobilitätsstrategien und hat von Mai 2014 bis November 2017 das Projekt „Mobiles Baden-Württemberg“ vorbereitet und betreut. Seitdem hat er die Studie und ihre Ergebnisse bereits auf mehr als 30 Veranstaltungen vorgestellt und diskutiert.

Leiprecht: Verkehrswende zwingend notwendig

„Wir Grünen halten eine Verkehrswende im kommunalen Bereich für zwingend notwendig – für den Klimaschutz, aber auch für eine lebenswerte Stadt“, sagt Grünen-Stadtrat Gerhard Leiprecht. Grünen-Stadträtin Regine Ankermann ergänzt: „Wir wollen eine Mobilität, die für die Menschen attraktiv ist, aber nicht zu Lasten von Umwelt und Lebensqualität geht.“

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