Pulse of Europe wirbt auf dem Buchhornplatz für Europawahl

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Halten die Europa-Flagge hoch: die Mitglieder von „Pulse of Europe“ beim gemeinsamen Singen der Europa-Hymne.
Halten die Europa-Flagge hoch: die Mitglieder von „Pulse of Europe“ beim gemeinsamen Singen der Europa-Hymne. (Foto: sieglinde Bernhard)
Schwäbische Zeitung

„Pulse of Europe“, eine Gruppe treuer Europafans, hat sich am Sonntag zum vorerst letzten Mal auf dem Häfler Buchhornplatz versammelt. Die Gruppe rief die Häfler auf, sich an der Europawahl Ende Mai zu beteiligen. Helen Schneider von der Zeppelin-Universität moderierte für die Gruppe das Programm.

Schneider appellierte nachdrücklich an die Zuhörer, am Wahlsonntag am 26. mai für die Kommunal- und Europawahl zur Wahl zu gehen und möglichst noch ein paar Bekannte und Freunde gleich mitzunehmen. Sie gab auch gleich eine Wahlempfehlung ab: „Wählen Sie proeuropäisch“, sagte Schneider laut Pressemitteilung.

Zusammen mit einem Mitstreiter stellte Schneider mit Plakaten die Konterfeis der Spitzenkandidaten von den politischen Parteien auf europäischer Ebene vor. In einem Pro-und Contra-Disput trugen beide Akteure Argumente für und gegen eine gemeinsame europäische Verteidigungsarmee vor. Die Besucher bei dieser „Werbeaktion für ein vereintes Europa“ nutzten die Gelegenheit, am Mikrof on ihre persönlichen Anmerkungen zu den Erfolgen der europäischen Bewegung seit bald 70 Jahren vorzutragen.

Aus Tübingen war der SPD-Kandidat für das EU-Parlament, der evangelische Pastor Dieter Heidtmann, angereist. Er rief dazu auf, dem französischen Präsidenten Macron bei seinen Forderungen für eine neue EU-Politik nicht länger eine ausgereifte Antwort aus Berlin schuldig zu bleiben. „Sonst kommt Europa nicht voran“, mahnte Heidtmann.

Wie bei den bisherigen sonntäglichen Treffen sangen die Europafans gemeinsam die Europa-Hymne und das bekannte italienische Lied „Insieme“.

Sieglinde Bernhard vom Organisationsteam dankte den beteiligten Studierenden von der ZU für ihr Engagement. Die Bewegung „Pulse of Europe“ erhält am kommenden Donnerstag den Gustav-Heinemann-Preis in Berlin.

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