Professoren diskutieren über Umgang mit Verschwörungstheorien

Schwäbische Zeitung

Die Zeppelin-Universität (ZU) lädt für Mittwoch, 21. April, zu einer Podiumsdiskussion „Alternative für die Wissenschaft?“ ein. Vier Professoren beschäftigen sich mit dem Umgang mit Verschwörungstheorien. Beginn ist um 18.30 Uhr. Die Veranstaltung wird online übertragen.

Verschwörungsideologien gelten laut ZU als Nebenwirkungen moderner Gesellschaften, die komplexe Vorgänge einer eng vernetzten, von Informationen gefluteten Welt nicht anders bewältigen können. Als Pseudo-Erklärung dienen dann fakten- und argumentationsresistente Haltungen, die in der neuen Öffentlichkeit des Digitalen zunehmend mehr Raum beanspruchen. Aktuelle Geschehnisse verweisen auf Paradoxien, die verschwörungstheoretischen Glauben mit quasi-wissenschaftlichem Anspruch verbinden, und bringen die Demokratie in Gefahr, wenn mit Unwissen Zweifel wächst. Es entstehen daher Fragen wie die nach der Verantwortbarkeit der Öffentlichkeits- und Multiplikationseffekte solcher Meinungsbekundungen an einem Ort wie der Universität. An der Podiumsdiskussion über die sich daraus ergebenden Fragen nimmt teil Michael Butter, Professor für amerikanische Literatur- und Kulturgeschichte an der Uni Tübingen, der die Verschwörungstheorien zu seinem Forschungsschwerpunkt gemacht hat. Er diskutiert mit drei Professoren der Zeppelin-Universität: Maren Lehmann, Professorin für Soziologie und soziologische Theorie, Martin Elff, Professor für Politische Soziologie, und Jan Söffner, Professor für Kulturtheorie und Kulturanalyse.

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