Polizei sucht mit Tauchern und Hubschrauber nach 79-Jährigen - der wird in letzter Minute gefunden

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Schwäbische Zeitung

In buchstäblich letzter Minute hat eine Vermisstensuche bei Friedrichshafen am späten Dienstagvormittag ein glückliches Ende genommen. Seit dem frühen Montagmorgen war ein 79-jähriger Mann aus Friedrichshafen vermisst worden, teilt die Polizei mit.

Polizei sucht mit hohem Einsatz

Da er gesundheitlich stark angeschlagen ist und eine Selbstgefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, musste von einer akuten Gesundheitsgefahr für ihn ausgegangen werden, weswegen die Polizei bereits am Montag nach ihm suchte.

Während der Ermittlungen verdichteten sich die Hinweise, dass sich der Mann im Bereich um das Entsorgungszentrum bei Raderach aufhalten könnte.

Betrieb in Entsorgungszentrum muss eingestellt werden

Die Suche, bei der neben mehreren Streifenwagenbesatzungen auch Suchhunde der Polizei und anderer Hilfsdienste sowie Einsatztaucher der Wasserschutzpolizei und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kamen, erstreckten sich auf den eigentlichen Deponiebereich und die umliegenden Flurstücke.

Am Montagvormittag musste daher der Betrieb im Entsorgungszentrum zeitweise eingestellt werden. Nachdem die Suche bis kurz vor Mitternacht nicht zum Auffinden des Vermissten führten, wurde die Suche in der Nacht zunächst ergebnislos beendet.

Am Dienstag gegen 11.45 Uhr wurde der Vermisste schließlich zufällig von zwei Mitarbeitern des Landratsamts bei Vermessungsarbeiten im Hepbach-Leimbacher Ried in einer Obstanlage aufgefunden. Der 79-Jährige war ansprechbar, jedoch stark geschwächt. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

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