Philharmonischer Chor singt im Frühjahr in Kehlen Motette von Brahms

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Der Vorstand des Philharmonischen Chors blickt zuversichtlich in die Zukunft (von links): stellvertretende Vorsitzende Andrea We
Der Vorstand des Philharmonischen Chors blickt zuversichtlich in die Zukunft (von links): stellvertretende Vorsitzende Andrea Wesener, Gülsüm Türker-Huber, Schriftführerin Claudia Wörner, Vorsitzender Oskar Rapp, Kassierer Andreas Treichel, Renate W (Foto: kirsten Lichtinger)

Der Philharmonische Chor Friedrichshafen hat sich am Freitagabend zu seiner 144. Mitgliederversammlung im Graf-Zeppelin-Haus (GZH) getroffen. Bei Neuwahlen haben die Mitglieder den Kassierer drei Beisitzer und zwei Kassenprüfer gewählt.

Der Vorsitzende Oskar Rapp erklärte zu Beginn seine wichtigsten Aufgaben: „Dazu gehört es, darauf zu achten, dass die finanzielle Grundlage des Vereins gesichert ist und dass die Mitglieder gut betreut und informiert werden. Ziel ist es, einen attraktiven Verein zu gestalten, der schließlich die Grundlage für den Chor ist“, sagte er. Außerdem müsse sichergestellt sein, dass alle Vorbereitungen für die Konzerte des Chors professionell und vollständig in Zusammenarbeit mit dem musikalischen Leiter getroffen sind. Ein großer Erfolg sei die Aufnahme des Herbstkonzerts in das Abonnement-Angebot des Kulturbüros der Stadt Friedrichshafen gewesen. „Ich freue mich, dass die Terminplanung bis 2021 abgeschlossen ist. So können wir mit großer Zuversicht ins Jahr 2017 starten“, bemerkte Rapp weiter.

Schriftführerin Claudia Wörner ließ das vergangene Jahr nochmals Revue passieren. Zu den Höhepunkten habe das Konzert in der Fischbacher St. Magnus-Kirche gehört, bei dem die Krönungsmusik aufgeführt wurde. Der Vereinsausflug im Juni auf den Dornbirner Karren sei ein rundum gelungener Tag gewesen, so die Schriftführerin. „Das Herbstkonzert mit der „Petite Messe Solonello“ von Rossini ist mit seinem opernhaften Charakter beim Publikum sehr gut angekommen“, lobte Wörner die Aufführung im GZH. Insgesamt fanden 37 reguläre Proben und elf Stimmbildungsübungen statt.

Finanziell sei 2016 für den Chor ein gutes Jahr gewesen, berichtete Kassierer Andreas Treichel. Im Wesentlichen wären Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen, wenn man von einer einmaligen Einnahme aus dem Anlagevermögen absehe. Bei der Mitgliederbewegung habe es – bedingt durch Austritte und Todesfälle – einen leichten Rückgang auf jetzt 173 gegeben.

Chorleiter Joachim Trost ging in seinem Rückblick nochmals auf die hohe musikalische Qualität der beiden Aufführungen ein. So habe sich der Chor bei seinem Frühjahrskonzert in Fischbach frisch und inspiriert gezeigt. Noch besser gelungen sei die Rossini-Aufführung im Herbst gewesen, bei der die ganze musikalische Bandbreite der Sänger sichtbar geworden sei. „Das exzellente Solisten-Quartett hat außerdem Maßstäbe gesetzt“, lobte er. Im laufenden Jahr finde das Frühjahrskonzert am 14. Mai in der Kehlener St.-Verena-Kirche mit einer Motette von Brahms statt. Beim Herbstkonzert im GZH gebe es eine Paulus-Aufführung. Im Fokus stünde bereits das Jahr 2018, in dem das 150-jährige Bestehen des Chors gefeiert werde. Hierfür sei die „Schöpfung“ ein angemessenes Werk, so der Chorleiter.

Bei der Mitgliederversammlung wurden neben dem Kassierer drei Beisitzer und zwei Kassenprüfer gewählt. Andreas Treichel stellte sich wieder zur Wahl und wurde einstimmig gewählt, ebenso die drei Beisitzerinnen Renate Walter, Gülsüm Türker-Huber und Regine Weps.

Für seine 50-jährige Mitgliedschaft in Chören wurde Hans Schmidbauer mit einer Urkunde und einer goldenen Nadel geehrt.

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