Otto Schädler wird Zweiter beim „Highlander“

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Zeigen Flagge beim „Highlander“-Rennen: zwei Teilnehmer des RSV Seerose.
Zeigen Flagge beim „Highlander“-Rennen: zwei Teilnehmer des RSV Seerose. (Foto: pr)
Schwäbische Zeitung

Beim „Highlander Radmarathon“ über 187 Kilometer und 4040 Höhenmeter, bei dem laut Ausschreibung „Vorarlberg von der härtesten und schönsten Seite“ erlebt werden kann, ist Otto Schädler vor Kurzem mit 6:37,08 Stunden Zweiter in der Altersklasse „M 1962 und älter“ geworden. Einem Vereinsbericht zufolge musste der Fahrer des Radsportvereins (RSV) Seerose lediglich Thilo Lüdemann (Kirchmair Coaching), der rund 13 Minuten schneller war, den Vortritt lassen.

Pünktlich um 6 Uhr morgens erfolgte in Hohenems im Rheintal der Startschuss für die mehr als 1000 Teilnehmer aus insgesamt 21 Nationen. Die Marathonstrecke führte zunächst über das Bödele (1140 Meter) in den Bregenzerwald. Dort ging es über Schwarzenberg, Mellau und Schröcken zum Hochtannberg-Pass (1705) und von dort über Warth nach Lech und zum Flexenpass (1810), der gewissermaßen die „Spitze“ des Highlanders darstellt. Lange bergab führte der Weg weiter nach Bludenz.

Die „wahre Spitze“ erfuhren die Athleten jedoch erst nach der Abfahrt von Raggal, als am Faschinajoch (1513) mit bis zu 12,7 Prozent Steigung und Furkajoch (1760, 14 Prozent) die letzten Kräfte mobilisiert werden mussten. Die Abfahrt – vor allem das bewaldete Steilstück kurz vor Bad Innerlaterns – forderte von den Teilnehmern noch einmal höchste Konzentration, bevor sich im Rheintal Zusammenschlüsse für den Schlusssprint zurück zum Ausgangspunkt Hohenems bildeten.

Traditionsgemäß startet die „Seerose“ alljährlich beim „Highlander“ sowie einer verkürzten Version, dem „Vorarlberg Radmarathon“, mit mehreren Fahrern. Dieser persönlichen Herausforderung haben sich heuer Otto Schädler, Christian Weber, Thomas Franz, Andreas Haller, Lukas Jäger, Lutz Geisler, Thalia Möller und Fabian Nickl gestellt. Kurz nach Schädler kam Lukas Jäger ins Ziel. Weber, Franz und Haller finishten gemeinsam und brauchten 7:21 Stunden, Geisler erreichte das Ziel 30 Minuten später (7:51).

Nickl und Möller fuhren die verkürzte „Vorarlberg Radmarathon“-Runde über 146 Kilometer und 2400 Höhenmeter, ließen damit Raggal, Faschina- und Furkajoch aus, und ließen es richtig krachen: Sie finishten mit einem 30er-Schnitt.

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