OB Brand zum „Blauen Blume“: „Nichts verpennt oder versaubeutelt“

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Umgezogen: ein Hinweisschild der „Blauen Blume“ im Sommer 2017.
Umgezogen: ein Hinweisschild der „Blauen Blume“ im Sommer 2017. (Foto: Hagen Schönherr)
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Oberbürgermeister Andreas Brand hat sich im Konflikt um die Baugenehmigung für das Wohn- und Kulturprojekt „Blaue Blume“ im Fallenbrunnen vor die Verwaltung gestellt. Das Rathaus habe „nichts verpennt, gebremst oder versaubeutelt“, sagte er am Montag im Finanzausschuss des Gemeinderats.

Brands Äußerung bezog sich auf die SZ-Rubrik „Aufgespießt“ vom Karsamstag, in der die Vermutung aufgestellt worden war, dass man nie herausfinden werde, warum die „Blaue Blume“ so lange auf eine endgültige Genehmigung warten musste Er wolle „Legendenbildung vorbeugen“, sagte der OB und listete auf, wann wer in der Auseinandersetzung von Juni 2017 bis März 2018 was getan, gesagt, moniert oder genehmigt hat. Diese Chronologie zeige, dass es seitens der Verwaltung keine Versäumnisse gegeben habe. Hätte man das Projekt stoppen wollen, dann hätte man den Umzug in den Fallenbrunnen gar nicht möglich machen müssen, so Brand. Direkte oder indirekte Vorwürfe, nicht nur der Spießgesellen, seien fehl am Platz.

„Nichtsdestotrotz ist es jetzt gut“, schloss der OB. Die „Blaue Blume“ habe ihr Gelände bezogen und könne sich jetzt ins städtische Leben einbringen.

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