Nominiert: Diese Häflerin ist bei der WM dabei

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„Es ist viel möglich“: Giulia Gwinn am Ball.
„Es ist viel möglich“: Giulia Gwinn am Ball. (Foto: Imago images)
Schwäbische Zeitung

Auch Giulia Gwinn aus Friedrichshafen-Ailingen hat es in den WM-Kader der deutschen Frauen-Nationalmannschaft geschafft. Theresa Gnann hat kurz nach der Nominierung mit der 19-jährigen Mittelfeldspielerin gesprochen, die im Sommer vom SC Freiburg zum FC Bayern München wechselt.

Frau Gwinn, was geht an so einem Tag in Ihnen vor?

Das Gefühl ist unbeschreiblich. Es lief in den letzten Monaten ganz gut für mich, deshalb war ich recht zuversichtlich, dass ich nominiert werden könnte. Trotzdem war ich natürlich wahnsinnig aufgeregt. Jetzt freue ich mich einfach riesig auf alles, was da in den nächsten Wochen auf mich zukommt.

Wie haben Sie von der Nachricht erfahren?

Wir Spielerinnen bekommen eine persönliche Einladung schon vor der offiziellen Bekanntgabe. Seit der Kader vorhin veröffentlicht wurde, habe ich schon viele Nachrichten und Gratulationen von Freunden und meiner Familie bekommen.

Wie hoch schätzen Sie die Chancen des deutschen Teams ein?

Es ist viel möglich. Das Potenzial im deutschen Team ist auf jeden Fall da. Aber es wird natürlich nicht leicht, denn das Niveau im Frauenfußball ist international mittlerweile extrem hoch. Es gibt viele Teams, die das Zeug dazu haben, um den Titel zu spielen. Wir müssen die Gruppenphase überstehen und dann Spiel für Spiel weiterschauen. Am 2. Juli feiere ich meinen 20. Geburtstag und hoffe sehr, dass wir dann noch im Turnier sind.

Die WM beginnt am 7. Juni. Was steht bis dahin an?

Der Vorbereitungslehrgang beginnt schon am 24. Mai. Viel Zeit bleibt also gar nicht. Ich fahre jetzt erst mal nach Hause an den Bodensee und mache dann ein paar Tage Urlaub am Meer – ein bisschen abschalten und die Akkus aufladen für die WM.

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