Jörg Bischof, Geschäftsführer der Zeppelin Wohlfahrt, überreicht Oberbürgermeister Andreas Brand den symbolischen Schlüssel für
Jörg Bischof, Geschäftsführer der Zeppelin Wohlfahrt, überreicht Oberbürgermeister Andreas Brand den symbolischen Schlüssel für den neuen Raum am Marie-Curie-Platz. (Foto: Stadt Friedrichshafen)
Schwäbische Zeitung

Jörg Bischof, Geschäftsführer der Zeppelin Wohlfahrt, hat in einer kleinen Feierstunde an Oberbürgermeister Andreas Brand den symbolischen Schlüssel für die Quartiersräume am Marie-Curie-Platz in Wiggenhausen-Süd überreicht. Im Frühjahr 2019 sollen dort vielfältige Angebote für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils organisiert werden.

Der Stadtteil Wiggenhausen Süd wurde von der Zeppelin Wohlfahrt um 58 weitere Wohnungen erweitert. In diesem Areal wohnen aktuell rund 592 Menschen. „Heute ist ein wichtiger Meilenstein für die Quartiersarbeit in Friedrichshafen. Der neue Raum bietet Platz für kulturelle Begegnungen sowie individuelle Angebote. Ab dem kommenden Jahr wird auch eine Ansprechpartnerin der Stadt vor Ort sein“, sagte Oberbürgermeister vor Netzwerk- und Kooperationspartnern bei der Schlüsselübergabe.

Das Stadtoberhaupt bedankte sich laut Pressemitteilung bei Jörg Bischof, Geschäftsführer der Zeppelin Wohlfahrt, und Florian Bertz, Projektmanager bei der Siedlungswerk GmbH Wohnungs- und Städtebau, für die großzügigen Spenden, mit denen Tische, Stühle, Geschirr und Gläser für das neue Quartiersbüro beschafft werden konnten.

„Nun gilt es, diesen Raum nach und nach mit Leben, also mit bedarfsgerechten Angeboten zu füllen. Darin sollen Bildungs-, Kultur- und Sportangebote näher an die Menschen, die dort leben, gebracht werden“, so Brand. Wohnungsbau, so Brand, geht nicht ohne Quartiersmanagement. „Wir müssen den Menschen ein zuhause geben, die Menschen miteinander verbinden und mehr denn je das soziale Miteinander im Auge haben“, sagte der Oberbürgermeister.

Jörg Bischof beschrieb in einer Ansprache das neue Quartier mit einem kleinen Dorf, in dem man sich kennt und in dem man sich umeinander sorgt. „Der Raum, den wir heute übergeben und der angrenzende Marie-Curie-Platz sollen der Kern für das Miteinander der Menschen werden“, Bischof.

Für Abwechslung bei der Feier sorgten die Vorschulkinder des Kinderhauses Wiggenhausen-Süd. Sie sangen und tanzten und gaben so einen kleinen Vorgeschmack auf das, was künftig in den Quartiersräumen angeboten werden könnte. Nach dem offiziellen Teil lud die Stadt zu einem kleinen Stehempfang ein.

Die neue Quartiersmanagerin, die voraussichtlich ab Januar 2019 ihr Büro vor Ort hat, wird ein Konzept für die künftigen Angebote erstellen.

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