Narrentreffen mit 40000 erwarteten Besuchern hat begonnen

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Die Party hat begonnen, der Narrenbaum steht auf dem Adenauerplatz vor dem Rathaus und im Narrendorf tanzen die Hexen nicht nur auf der Bühne.

Der erste der drei Umzüge dieses Ringtreffens startete am Freitag auf der Uferpromenade und führte ohne Umwege zum Adenauerplatz. Das sind immerhin rund 500 Meter, auf denen die Hästräger bereits eine Menge Lärm machten.

So starten die Narren ins Ringtreffen
Der Baum steht vor dem Rathaus - Friedrichshafen ist für dieses Wochenende in närrischer Hand.

Die Gründerzünfte waren unterwegs. Sie begleiteten den Narrenbaum, der dort aufgestellt wurde. Der Verein zur Pflege des Volkstums Friedrichshafen, in dem die Narrenzunft Seegockel nur eine Abteilung ist, ist aber auch sonst bei diesem Ringtreffen umfänglich dabei. Die Bürgergarde ist zwar die kleinste, so doch lauteste Abteilung, der Fanfarenzug Graf-Zeppelin gehört zum Verein und betreibt im Narrendorf ein Zelt, das bereits vor Beginn des Ringtreffens so etwas wie Favoritenstatus genoß. Und eben der Elferrat, der es sich nicht hat nehmen lassen, ebenfalls mit zu wirken – als Zauberer kulinarischer Köstlichkeiten auf dem Adenauerplatz. Und das sowohl beim Narrenbaumstellen wie auch beim Narrenmarkt am Samstag, der um 10 Uhr beginnt.

Trekker auf Irrwegen

Kleine Stolpersteine auch beim Start des Ringteffens werden bei so viel Engagement lächelnd und gelassen hingenommen. Wie der Umstand, dass der Fahrer des Treckers, hinter dem der Narrenbaum hing, beinahe falsch abgebogen wäre und der Baum dann mit dem Grün nach unten hätte aufgestellt werden können. Ist ja nochmal gut gegangen, meinte Albin Graf, der mit seinem Team die Narrenbäume vieler Jahre schon aufgestellt hat.

Der Narrenbaum auf dem Weg zum Adenauerplatz: Einige Zuschauer haben sich das Spektakel auch angeschaut.
Der Narrenbaum auf dem Weg zum Adenauerplatz: Einige Zuschauer haben sich das Spektakel auch angeschaut. (Foto: Ralf Schäfer)

Neben den Seegockeln aus Friedrichshafen waren viele andere Hästräger vor dem Rathaus. Zu den Gründerzünften, die das Ringtreffen starteten gehören die Narrenzunft Nibelgau Leutkirch, der TSV Aitrach Narrenzunft No it hudla – Ofanudla, die Narrenvereinigung Gebrazhofen, Narrenzunft Lachende Kuh Isny, NV Wolkenschieber Heiligenberg und die Narrenzunft Sumpfgeister Daisendorf. Danach folgten im Reigen derer, die vor 50 Jahren den Alemannischen Narrenring gegründet haben, die Steinbockzunft Taisersdorf, der Narrenverein Puper Unteruhldingen, die Narrengesellschaft Oberuhldingen, die Hardtwieble-Zunft Neufrach sowie die Zünfte und Vereine Eule Hagnau, Brochenzell, Schussenbole Kehlen und die Narrenzunft Ailingen.

Begleitet wurden sie von der Schalmeienkapelle Ailingen, der Lumpenkapelle Frötzlesbrass, der Guggenmusik Rötenbach und dem Fanfarenzug Hagnau.

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