Nach 1:12-Niederlage: Trainer des FC Friedrichshafen hört auf

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 Nur wenige Stunden nach der deutlichen 12:1 Niederlage des FC Friedrichshafen bei der SpVgg Lindau, stellt FC-Trainer Gökmen Ök
Nur wenige Stunden nach der deutlichen 12:1 Niederlage des FC Friedrichshafen bei der SpVgg Lindau, stellt FC-Trainer Gökmen Öksüz, sein Amt zur Verfügung. (Foto: Markus Triflinger)
Günther Bretzel

Wenige Stunden nach der deutlichen 1:12-Niederlage des FC Friedrichshafen bei der SpVgg Lindau, stellte FC-Trainer Gökmen Öksüz, sein Amt zur Verfügung. Öksüz hatte das Traineramt in der laufenden Saison von Damir Alihodzic übernommen. „Ich wusste damals schon, dass die personellen Voraussetzungen nicht sehr gut sind, hatte aber trotzdem noch gehofft, mit der Mannschaft etwas bewegen zu können, um vom Tabellenende wegzukommen“, sagte der scheidende Coach. Er habe schon gesehen, dass dies keine leichte Aufgabe werde, aber „mit einigen Neuzugängen und dem vielversprechenden Nachwuchs aus der Mannschaft der A-Junioren, hätte es schon klappen können“, sagte Öksüz.

Da die A-Junioren aber um die Meisterschaft in Ihrer Liga spielen und im Pokalhalbfinale stehen, habe man in Absprache mit der Vereinsleitung auf den Zugriff auf die Talente verzichtet. So habe Gökmen Öksüz auf einen relativ kleinen Kader zurückgreifen müssen und somit sei es nicht leicht gewesen, zum Spieltag eine schlagkräftige Mannschaft aufs Feld schicken zu können.

„Ich wusste oft erst wenige Stunden vor dem Spiel, wen ich aufstellen konnte. Manche Spieler der zweiten Mannschaft wollten auch nicht in der ersten Mannschaft spielen“, bedauerte Öksüz. Immer wieder habe er auch auf Spieler der „Alten Herren“ zurückgreifen müssen. „Trotz allem habe ich immer mit der vollen Unterstützung der Abteilungsverantwortlichen rechnen können. Es tut mir nun sehr leid, dass ich diesen Schritt gehen musste und wünsche aber meinem Nachfolger und dem FC Friedrichshafen viel Glück und eine erfolgreiche Zukunft“, sagte Gökmen Öksüz abschließend.

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