MS „Schwaben“ wird für 1,5 Millionen Euro saniert

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Der Bug der „Schwaben“, eines der bekanntesten Schiffe auf dem See.
Der Bug der „Schwaben“, eines der bekanntesten Schiffe auf dem See. (Foto: sig)
Siegfried Großkopf

Mit der MS „Schwaben“ und der MS „Karlsruhe“ werden in diesem Jahr zwei Schiffe der Weißen Flotte auf dem Bodensee 80 Jahre alt. Beide auf dem Obersee sowie dem Überlinger See verkehrenden Schiffe haben allein im vergangenen Jahr zusammen 355180 Fahrgäste befördert und 47977 Kilometer zurückgelegt.

Der „Schwaben“ steht am Ende der angelaufenen Saison ein großer Umbau bevor. Voraussichtlich im Oktober beginnen in der Häfler Werft Modernisierungsarbeiten hin zu einem Stil des „Art Deco“ der 1930er Jahre für rund 1,5 Millionen Euro. „Eine Runde“, so der Vorsitzende der Vereinigten Schifffahrtsunternehmen (VSU) und Geschäftsführer der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB), Norbert Reuter, zur „Schwäbischen Zeitung“, muss die denkmalgeschützte „Schwaben“ noch drehen, dann steht die große Landrevision an. Dem Umbau vorausgegangen ist dann ein Architekten-Wettbewerb, den eine Stuttgarter Planerin gewonnen hat.

Neues Konzept

Mit dem Umbau der „Schwaben“ beschreiten die Bodensee-Schiffsbetriebe neue Wege. Das Schiff erhält nach dieser Saison ein neues, komfortables und abwechslungsreiches Sitzkonzept sowie eine umfangreiche Medien- und Lichttechnik.

Norbert Reuter nannte gegenüber der SZ eine danach „hohe Aufenthaltsqualität“ und „wertige Ausstattung“, die Lust machen werde, auf diesem Schiff zu fahren.

Die „Schwaben“, die 770 Passagiere befördern kann, wurde in der einstigen Kressbronner Bodan-Werft gebaut und 1937 in Dienst gestellt. Seither verkehrt sie auf dem Bodensee, fast ununterbrochen.

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