Mitte Januar beginnt Abriss der Fischbacher Sporthalle

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 Mitte Januar sollen die Abrissarbeiten an der Fischbacher Sporthalle beginnen.
Mitte Januar sollen die Abrissarbeiten an der Fischbacher Sporthalle beginnen. (Foto: Felix Kästle)

Sachstandsberichte haben die letzte Fischbacher Runde in diesem Jahr geprägt: Die Umbau- und Erweiterungsarbeiten bei der Feuerwehr werden demnächst weitgehend abgeschlossen sein, Mitte Januar sollen die Abrissarbeiten an der Sporthalle beginnen. Anlass zu Diskussionen gab kein Tagesordnungspunkt.

Als „tolles Signal der Stadt“ wertete Dietmar Nützenadel, Vorsitzender der Fischbacher Runde, dass die Zweigstelle Fischbach des Medienhauses in die Neue Ortsmitte umziehen soll und Stadt bereit ist, dafür Mehrkosten in Kauf zu nehmen. Wie berichtet, soll die Stadtteilbiliothek am neuen Standort einerseits dazu beitragen, die Ortsmitte zu beleben. Andererseits bietet dieser Standort deutlich mehr Fläche und einen barrierefreien Zugang. Außerdem sollen im Zuge des Umzugs die Öffnungszeiten erweitert werden.

Erfreuliches hatten Dietmar Nützenadel und Abteilungsleiter Klaus Schönegg auch zu Umbau und Erweiterung der Fischbacher Feuerwehr zu vermelden: Die Hochbauarbeiten sollen demnächst abgeschlossen werden. Die umgebauten und nun nach Geschlechtern getrennten Umkleidebereiche im Bestandsgebäude werden voraussichtlich ab Ende des Jahres nutzbar sein, der Neubau, der mehr Platz für Fahrzeuge und den Feuerwehrnachwuchs bietet, soll Anfang 2019 bezugsfertig werden. Bis Mitte des Jahres sollen dann noch einige Renovierungsarbeiten ausgeführt werden. Ein Fünkchen Kritik aus der Runde galt dem optischen Erscheinungsbild des Neubaus: „Das schwarze Gebäude sieht aus wie eine Aussegnungshalle.“

Voran geht es demnächst auch in Sachen Sporthalle. Wie Nützenadel berichtete, sollen am 14. Januar die Abrissarbeiten beginnen – und bis April abgeschlossen sein. Danach sollen die Rohbauarbeiten beginnen, die Baugenehmigung liegt vor. Gewerke, auf die zusammen rund 80 Prozent der Gesamtbaukosten entfallen, sind mittlerweile ausgeschrieben und sollen vom Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt in der Januarsitzung vergeben werden.

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