Missglückter Saisonstart für Häfler Schachteam

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 Eine Auftaktniederlage bezog der SV Friedrichshafen in der Schach-Bezirksliga gegen das Team Mengen 2.
Eine Auftaktniederlage bezog der SV Friedrichshafen in der Schach-Bezirksliga gegen das Team Mengen 2. (Foto: Verein)
Schwäbische Zeitung

Die erste Häfler Schachmannschaft hat die neue Saison in der Bezirksliga Oberschwaben Süd mit einem Heimspiel gegen Mengen 2 eröffnet. Das Spiellokal im Vereinsheim des Württembergischen Yacht-Clubs bot laut Bericht eine schöne Kulisse. Zu Gast war SF Mengen 2.

Die SVF Mannschaft wurde fast komplett umstrukturiert. Zu den feststehenden Abgängen zum Saisonende gaben Dietmar Heilinger und Gerhard Oberle zudem bekannt, dass sie nicht mehr für die Häfler spielen werden.

Peter Kalker steuerte zu Beginn der Partien einen halben Punkt bei in einer relativ unspektakulären, jedoch wie gewohnt soliden Partie. Arthur Steidle fokussierte seinen Angriff auf den Königsflügel, einigte sich jedoch bald auf ein Remis. Eberhard Böckler drängte erst den gegnerischen Springer auf die A-Linie, konnte dies nicht zum Vorteil nutzen und spielte ebenfalls Unentschieden.

Roman Zeller tauschte Damen ab und drang mit seinem Springer in die gegnerische Stellung. Sein Gegner bekam Entwicklungsprobleme. Sämtliche Drohungen standen im Raum. Der Kontrahent übersah eine kleine Schachkombination, verlor eine Figur und weitere Bauern und unterlag Zeller. Bei Swetlana Balz entstanden mehre isolierte Bauern, doch konnte sie das Zentrum kontrollieren. Ein späterer Figurenverlust zwang sie zur Aufgabe. Ähnlich erging es Helmut Strehlau: Der baute zu viele Bauerninseln auf, führte einen aggressiven Angriff auf den Königsflügel, verlor dabei zu viele Bauern und musste aufgeben.

Frank Dangelmayer spielte kurze Rochade, sein Gegner entschied sich für die lange. Mit enormem Druck im Zentrum brach der Häfler Vereinsmeister mit Dame und Turm durch. Durch einen taktischen Fehler verlor Dangelmayer eine eine Figur, später einen Turm und die gesamte Partie.

Recht lange und verbissen kämpfte Michael Wiemer. Er schaffte es, die gegnerischen Bauern und einen Läufer zu isolieren. Damit versperrte er jedoch den Ausweg für seinen Springer, die gegnerische Dame drang auf Umwegen zu seinem König. Wiemer verteidigte sich souverän, doch endete die Partie Remis.

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