Martin Jopke (rechts) aus Grünkraut gibt in Friedrichshafen seine 200. Blutspende ab. Katharina Wielath (links) von der Bereitsc
Martin Jopke (rechts) aus Grünkraut gibt in Friedrichshafen seine 200. Blutspende ab. Katharina Wielath (links) von der Bereitschaftsleitung des DRK-Ortsvereins Friedrichshafen dankt dem 64-Jährigen für seine Jubiläumsblutspende – aufgrund der Corona-Situation ohne Händedruck. (Foto: DRK-Kreisverband Bodenseekreis)
Schwäbische Zeitung

Dieses Jubiläum hat Seltenheitswert: Martin Jopke hat zum 200. Mal Blut gespendet. Der 64-Jährige kam dafür eigens aus Grünkraut nach Friedrichshafen ins Rotkreuzzentrum, wo der Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen zwei Tage lang zusammen mit dem DRK-Ortsverein Friedrichshafen eine Blutspendeaktion organisierte, heißt es in der Pressemitteilung.

Er sei schon oft in Friedrichshafen zur Butspende gewesen, erzählte Martin Jopke: „Ich gehe in ganz Oberschwaben, je nachdem, wo der Termin gerade passt.“ Auch eine Blutspende unter Corona-Bedingungen war für ihn nicht neu: Schon am 18. Mai war er mit Mundschutz beim Blutspenden gewesen.

Seit seinem 18. Geburtstag 1974 ist Martin Jopke Blutspender; im selben Jahr trat er auch in das Deutsche-Rote-Kreuz ein. Statt Wehrdienst zu leisten, hatte er sich für den Ersatzdienst beim Deutschen Roten Kreuz entschieden. Martin Jopke kommt aus einer „Rotkreuz-Familie“, unter anderem war bereits sein Vater beim Roten-Kreuz aktiv. Seither engagiert sich der Jubiläumsblutspender, mittlerweile in der Bereitschaft des DRK-Ortsvereins Waldburg, heißt es weiter in der Mitteilung. Er ist unter anderem viele Jahre ehrenamtlich im Rettungsdienst mitgefahren, war zusammen mit seiner Frau als Helfer vor Ort beim Roten Kreuz aktiv: „Da hatten wir 80 bis 90 Einsätze pro Jahr.“ In seiner Heimatregion kennt er sich bestens aus, da er beruflich in der Stromversorgung beschäftigt war: „Da kennt man alle Weiler und Parzellen.“ Das kam ihm als Helfer vor Ort zugute, wo es darum geht, im Notfall rasch zur Stelle zu sein und Patienten als Ersthelfer zu versorgen, bis der Rettungsdienst eintrifft.

Blut zu spenden, ist für den 64-Jährigen eine Selbstverständlichkeit: „Wenn man eine gewisse soziale Einstellung hat, gehört Blutspenden einfach dazu.“

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